Mit einem klaren 5:0-Auswärtssieg in Martigny verabschiedete sich der SHC Grenchen-Limpachtal am Sonntag in die Winterpause. Fünf verschiedene Torschützen sorgten für den Erfolg im Wallis. Es war dies der neunte Sieg im elften Meisterschaftsspiel in der laufenden NLA-Saison für die Grenchner.

Diese überwintern hinter Serienmeister Oberwil Rebells auf dem zweiten Tabellenrang; mit acht Punkten Rückstand auf die Basler, aber einem Spiel weniger auf dem Konto. Der Vorsprung auf die Sierre Lions auf Platz drei beträgt vier Zähler.

Auftakt verpasst, dann aber top

Grenchen-Limpachtal hat von allen NLA-Teams am zweitmeisten Tore geschossen und am wenigsten Gegentore kassiert. Bester Skorer des Teams ist Marc Aegerter mit 19 Punkten (7 Tore, 12 Vorlagen). Den Auftakt in die neue Saison hatten die Grenchner allerdings verpasst. Sie verloren das erste Meisterschaftsspiel auswärts bei den Sierre Lions mit 0:1.

Dann reihte Grenchen-Limpachtal fünf Siege aneinander, darunter ein 11:0 im Derby gegen Bettlach, und war damit wieder im Soll. Auf die 4:9-Niederlage beim Kronfavoriten Oberwil Rebells folgten vier weitere Siege.

Wer wartet in den Viertelfinals?

Noch drei Spiele warten in der Qualifikation. Den Platz in den Playoffs hat der SHC Grenchen-Limpachtal längst gebucht. Die Frage ist nur noch, wer in den Viertelfinals wartet. Momentan hiesse der Gegner Bulldozers Kernenried-Zauggenried.

Im Vorjahr schlossen die Grenchner die Qualifikation auf dem dritten Platz ab, beendeten danach die Saison von La Chaux-de-Fonds vorzeitig, um im Halbfinal am SHC Belpa zu scheitern. Wie so oft in der Vergangenheit: Schon 2014, 2015 und auch 2017 hatte Belpa Endstation bedeutet für die Grenchner im Halbfinal. 2016 konnten sie den Bernern aus dem Weg gehen und erreichten so den Playoff-Final, wo sie dem Serienmeister Oberwil Rebells unterlagen.

Ein Duell zum Abschluss

Die Meisterschaft in der NLA ruht bis Ende Februar. Zwischen dem 23. Februar und dem 17. März tragen die Grenchner die letzten fünf Qualifikationsspiele aus, viermal dürfen sie zu Hause antreten. Zum Abschluss der Qualifikation kommts am 17. März zum Duell mit dem Spitzenreiter Oberwil.

Der zweite Solothurner NLA-Klub, der SHC Bettlach, liegt nach 12 von 16 Spielen mit nur einem Punkt am Tabellenende. Wenn es mit den Playoffs noch was werden soll, müssen die Leberberger im Vergleich zum Vorletzten vier Punkte wettmachen.