3. Liga

Mini-Krisen bei den Absteigern: Auch eine Liga tiefer in Schräglage

Der SC Blustavia konnte den Tritt in der neuen Liga noch nicht finden.

Weder der Absteiger SC Blustavia, noch der Mitabsteiger HNK Croatia punktete in den ersten drei Spielen. Trotz Startsieg ist auch dem FC Trimbach der Start in die neue Liga missglückt. In der Englischen Woche der 3. Liga stellt sich nun die Frage: Können die Absteiger ihren Fehlstart korrigieren?

Das Punktemaximum konnte sich keines der 24 Teams in der zweithöchsten Regionalliga in den ersten drei Spielen sichern. In der Gruppe 1 konnte nur ein Klub seine Ungeschlagenheit wahren: der FC Selzach.

Trainer Patrick Böschs Mannschaft spielte zum Start 2:2-unentschieden beim FC Bettlach und setzte sich danach gegen den FC Leuzigen (3:1) und die zweite Mannschaft des FC Biberist (2:0) durch.

Heute Abend verteidigen die Leberberger ihre Leaderposition gegen den auf dem fünften Platz klassierten FC Gerlafingen, am Sonntag kommen sie zum Heimspiel gegen den FC Rüttenen. Hinter dem FC Selzach finden sich mit Rüttenen, Italgrenchen, Gerlafingen, Leuzigen und dem Türkischen SC Solothurn gleich sechs Vereine mit je zwei Siegen und einer Niederlage wieder.

Absteiger mit Problemen 

Die Gerlafinger präsentierten sich in Torlaune und erzielten in den drei Spielen mehr als doppelt so viele Tore als jedes andere Team der 3. Liga. Mit Giovanni Carnibella, der fünfmal ins gegnerische Netz traf, stellen die Gerlafinger auch den momentanen Topskorer der Liga. Die Wasserämter verloren zwar gegen den Türkischen SC Solothurn, fegten dafür Croatia (7:2) und Biberist II (8:1) vom Feld.

Nicht in die Gänge kommen bislang die Absteiger aus der 2. Liga. Der SC Blustavia musste sich Zuchwil (1:3), Rüttenen (1:2) sowie dem Türkischen SC Solothurn (2:3) geschlagen geben.

Der Mitabsteiger HNK Croatia hat ebenfalls immer noch keine Punkte auf dem Konto: 0:2 gegen Leuzigen, 1:3 gegen Biberists «Zwöi» und ein 2:7 gegen Gerlafingen. Die beiden letztjährigen Zweitligisten die Schlusslichter der Gruppe 1. Jedes andere Team konnte bereits mindestens einen Sieg einfahren.

Ein Quartett mit je sieben Punkten liegt vorne

Sogar noch ausgeglichener, zumindest was die Ranglistenspitze betrifft, präsentiert sich die Situation in der Gruppe 2. Deitingen, Winznau, Kestenholz und Welschenrohr liegen mit je zwei Siegen und einem Unentschieden vorne.

Hinter dem Quartett hat sich Oltens «Zwöi» mit zwei Siegen positioniert. Danach folgt ein Quintett mit drei Punkten sowie ein Duo mit einem Zähler. Heute steht das Schlager-Spiel zwischen Welschenrohr und Kestenholz an, am Wochenende empfängt Kestenholz Deitingen. Auf die zweitplatzierten Winznauer wartet heute das Gastspiel beim FC Wangen bei Olten II und am Samstag das Derby gegen den FC Trimbach.

Apropos FC Trimbach. Wie die beiden Absteiger in der anderen Gruppe leistete sich auch die Leinfeld-Elf nach dem Fall aus der 2. Liga eine Spielklasse tiefer einen Fehlstart. Trainer Hasan Osajs Team setzte sich zwar zum Auftakt in Wangen an der Aare mit 5:3 durch, zog danach aber gegen Kestenholz (1:4) und Flumenthal (0:2) den Kürzeren.

Heute Abend empfängt Trimbach mit dem FC Hägendorf eine Mannschaft, die sich bis jetzt ebenfalls unter den Erwartungen verkauft hat. Nach dem Startsieg gegen den SC Flumenthal unterlagen die Hägendörfer sowohl Wangens Reserve-Team als auch dem FC Winznau mit jeweils einem Tor Differenz. 

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Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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