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Makellos dank Geduld und Ausdauer: Der FC Solothurn schlägt die Black Stars Basel 2:1

Wie zeigt sich der FC Solothurn heute?

Wie zeigt sich der FC Solothurn heute?

Die Erfolgsserie des FC Solothurn reisst auch im fünften Spiel nicht ab: Die Solothurner gewinnen gegen die Black Stars Basel 2:1 und untermauern damit den Führungsanspruch. Die beiden FCS-Tore schoss Chatton.

Geduld und Ausdauer waren nötig, damit Solothurn seinen fünften Saisonsieg feiern konnte. Wie gegen Langenthal zeichnete Sturmspitze Chatton für beide Tore verantwortlich. Die erste Halbzeit war von Taktik auf Kosten der Spielkultur geprägt. Trotzdem fehlte es nicht an Möglichkeiten beidseits die Null zu löschen. Die Klareren, verbunden mit einen Chancenplus, gingen auf das Konto der Gäste. „Wir hatten unsere Chancen in der ersten Halbzeit, in der wir uns das Leben selbst schwer gemacht haben, denn wir müssten mit mindestens einem Tor führen“, hielt Solothurns Trainer Dariusz „Darek“ Skrzypczak  fest.

Die Black Stars wollten den Besuchern keine Dominanz zugestehen. Mit Rodriguez und Dieng verfügen sie zudem über zwei Sturmspitzen, die jederzeit für einen erfolgreichen Abschluss gut sind. „Wir haben dies gewusst und erwartet“, bemerkte der Gäste-Teamchef. „Hier ist es unabhängig von der Tabellensitutation nicht einfach zu spielen, denn zu Hause sind sie eine Macht“, ergänzte der Polea. 

Die Tore nach der Pause

Mit den Erkenntnissen der ersten Hälfte veränderten die Ambasadoren ihren Auftritt. Sie standen höher und konnten ihre Offensivelemente besser einbringen. „Eine gute Kombination führte zum 0:1“, betonte Skrzypczak. Ein Angriff über rechts verlagerte Henzi zum links mitgelaufenen Aussenverteidiger Du Buisson (52.). Dessen Massflanke verwertete Chatton mit sattem Direktschuss. Eine Minute später hätte Stauffer nachdoppeln können. Seinen Distanzschuss bereitete Black Stars-Hüter Oberle grosse Mühe; er konnte sich erst im Nachhechten des Balles bemächtigen. Die Basler suchten die Wende. Der Ausgleich kam nicht unerwartet (65.). Gegen einen Konter aus dem Zentrum über Meslem links und zu Dieng zentral war Geburtstagskind Jeffrey Grosjean – er und sein Zwillingsbruder Waylon feierten ihren 26. Geburtstag – machtlos. 

Das Glück war auch dabei

Dass die Solothurner auch ohne zu brillieren zuschlagen können, bewiesen sie durch Hunziker. In seinem hundertsten Ernstkampf für die Aarestädter trat er von links einen Freistoss. Wie eine Billardkugel zirkulierte der Ball im gegnerischen Strafraum, bevor er bei Schrittwieser landete. Dieser zog voll ab. Oberle konnte den Ball nur seitlich nach rechts abklatschen. Instinktiv tauchte Chatton auf. Er schloss schnörkellos zum 1:2 ab. „Bei diesem Freistoss hatten wir Glück, aber dieses auch gesucht“, sagte Skrzypczak. Die Rheinstädter drückten wieder auf den Ausgleich. In der aufgekommenen Hektik behielten die Solothurner die Übersicht. „Wir konnten nicht mehr offen spielen, denn wir wollten keine Konter mehr zulassen“, kommentierte Skrzypczak.

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