Laufsport

Läufer-Invasion am Passwang: Hunt und Tritschler die Schnellsten von insgesamt 461

Maren Tritschler und Jérémy Hunt gewinnen auf dem Passwang ob Mümliswil die dritte Etappe der Jura-Top-Tour 2017.

Mit 461 Finishern verzeichnete der 23. Passwang-Berglauf am Samstag einen neuen Teilnehmerrekord. Der 25-jährige Jurassier Jérémy Hunt gewann den dritten Lauf der Jura-Top-Tour 2017 vor seinem Halbbruder Gilles Bailly und Marius Füeg vom organisierenden STV Mümliswil.

«Ich bin glücklich, dass ich diesen Lauf bei meiner vierten Teilnahme schon zum zweiten Mal gewinnen konnte. 2015 war ich noch Zweiter hinter Gilles», sagte Jérémy Hunt im Ziel auf dem Oberen Passwang. Nach dem Start-Ziel-Sieg fügte der Chefkoch aus Pruntrut an: «Ich komme immer gerne an die Läufe der Jura-Top-Tour, speziell an den schönen Passwang-Berglauf.» Weil er sich in dieser Saison auf die Ultra Trails konzentriere, werde er aber vermutlich erst beim Grenchenberglauf wieder am Start sein.

Auch der zweitklassierte Gilles Bailly war im Ziel mit seiner Leistung zufrieden. «Ich war während des ganzen Rennens konstant an zweiter Position.» Auch Lokalmatador Marius Füeg, der Sohn des Vereinspräsidenten des STV Mümliswil Urs Füeg, strahlte nach seinem Podestplatz: «Ich glaube, dass ich als Dritter im Overallklassement und Zweiter bei den M20 das Beste herausgeholt habe.»

Möglicherweise habe es an der Startnummer gelegen, scherzte der Sekundarschullehrer: «87 ist mein Jahrgang.» Der Guldentaler hatte bereits eine Woche zuvor beim Wengi-Berglauf seine gute Form als Vierter angedeutet. «Auf den Gempen-Berglauf in Dornach in zehn Tagen werde ich wohl verzichten. Dieser Lauf ist für mich viel zu wenig steil.»

Bei den Frauen gewann die aus Weil am Rhein stammende und seit etwas mehr als einem Jahr in Basel wohnhafte Maren Tritschler. Ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Lisa Schneeberger aus Gänsbrunnen betrug etwas mehr als anderthalb Minuten. Mit einem Rückstand von rund zwei Minuten folgte Edith Steinmann (Ufhusen). «Ich war heute über 14 Minuten schneller als im Vorjahr bei meinem ersten Start», freute sich die 25-jährige Tagessiegerin.

Lisa Schneeberger vom TV Welschenrohr äusserte sich zu ihrem zweiten Platz wie folgt: «Eigentlich wollte ich verhalten starten, aber dann ging es viel besser als erwartet. Berglauf ist zwar auch eine meiner Leidenschaften, doch in dieser Saison setze ich mehr auf die Bahn.» Ihre Mutter Gisela Schneeberger erreichte das Ziel übrigens als 13. im Gesamtklassement.

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