Unihockey Mittelland

Keine Punkte zum Saisonauftakt

A-Ligist St. Gallen musste sich mächtig strecken, um die jungen Mittelland-Akteure doch noch in die Schranken zu weisen.

A-Ligist St. Gallen musste sich mächtig strecken, um die jungen Mittelland-Akteure doch noch in die Schranken zu weisen.

Unihockey Mittelland unterliegt in der Auftaktpartie gegen Schüpbach mit 8:5. Auch im Cup muss Mittelland eine Niederlage einstecken: 3:5 gegen St. Gallen.

Die neue Erstligasaison war noch keine Minute alt, als Timon Tschanz mit einem präzisen Hocheckschuss zum 0:1 für die Mittelländer traf. Dass es zu Ende des Startabschnitts dennoch 3:1 für die Gastgeber aus dem Emmental stand, lag vor allem an der mangelhaften Aggressivität der Mittelländer rund um den eigenen Slot.

Gleich dreimal gestattete man dem Gegner aus Schüpbach zu viel Platz, der diese Passivität des jungen Gästekollektivs eiskalt zu nutzen wusste. Dazu kam, dass das von Michel Bieri gecoachte Team im Abschluss mehrere Male sündigte. Sinnbildlich dafür war eine zweiminütige doppelte Überzahl, in der kein Torerfolg erzielt werden konnte.

Eine Reaktion zeigte die erste Linie zu Beginn des zweiten Drittels, als man innerhalb von knapp zwei Minuten die Partie ausglich. Tschanz mit seinem zweiten persönlichen Treffer des Abends und Timon Merian, nach einem unnachahmlichen Solo, waren die Torschützen. Nach je einem weiteren Tor ging es mit dem Stand von 4:4 in den Schlussabschnitt.

Eiskalt geduscht wurden die Mittelländer in der 45. Minute, als Schüpbach durch einen Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden auf 6:4 davon ziehen konnte. Durch einen Powerplay-Treffer Flurys in der 52. Minute kamen die Gäste zwar noch einmal auf 6:5 heran, mussten jedoch schon eine Zeigerumdrehung später wieder einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher rennen.

Erneut waren die Schüpbacher mit einem Konter erfolgreich. Dass die Mittelländer, im Gegensatz zu den Emmentalern, nur mit zwei Linien antreten konnten, rächte sich in dieser Phase des Spiels. Die Mannschaft war nicht mehr imstande auf das 7:5 zu reagieren, zu lange lag man in einer Partie bereits in Rückstand, die man gut und gerne auch hätte gewinnen können.

Mit 5:8 fiel die Pleite in der Meisterschaft jedoch höher aus als jene gestern Abend. Im Sechzehntelfinal des Cups zeigte der Underdog gegen Waldkirch-St. Gallen eine gute Leistung und verlor das Spiel lediglich mit 3:5 (um/zt)

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