Eishockey

Justin Feser schiesst den EHC Olten wieder auf Thron

Justin Feser sorgte für die entscheidenden Tore.

Justin Feser sorgte für die entscheidenden Tore.

Während die SCL Tigers und Langenthal baden gingen, setzte sich der EHC Olten auch im dritten Spiel gegen La Chaux-de-Fonds mit zwei Toren durch und hievte sich so auf den Leaderthron.

Justin Feser machte beim verdienten 4:2-Auswärtssieg in La Chaux-de-Fonds mit zwei Treffern, darunter seinem vierten Shorthander, den Unterschied aus. Damit hat der EHC Olten die seit dem 19. November andauernde Serie gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte mehr als passabel fortgesetzt. In fünf Spielen resultierten bisher 13 Punkte, einzig die Penaltyniederlage gegen Visp kostete zwei Zähler und am Samstag wartet mit Basel, das mittlerweile wieder in die untere Ranglistenhälfte abgetaucht ist, zu Hause ein weiterer Punktelieferant auf den neuen Tabellenführer.

Fehlstart mit Shorthander

In den Schoss fiel dem EHC Olten der Punktezuwachs im Neuenburger Jura allerdings nicht. In der 4. Minute, beim ersten Überzahlspiel der Gäste, ging in der Mittelzone der Puck verloren. Kast gelangte mit einem schnellen Antritt bis vor Tobler und spedierte die Scheibe schliesslich über die Linie rutschte. Immerhin fanden die Oltner schnell eine Antwort auf den Shorthander, als Hirt in der 10. Minute butterweich Schwarzenbach bediente, der den Puck flach ins Gehäuse von Favre hämmerte. Dieses kompromisslose Durchkombinieren und Abschliessen liessen die Auswärtigen in der Folge aber wieder vermissen. Während La Chaux-de-Fonds, abgesehen von seltenen Kontern, seine offensive Harmlosigkeit vorerst nicht abstreifen konnte, machte Olten aus seinen guten zehn Gelegenheiten schlicht zuwenig.

Zittern bis zuletzt

Die Szenerie änderte sich sukzessive nach der 28. Minute, als nach einer Keilerei an der Bande vor der Oltner Spielerbank gleich fünf 2-Minuten-Strafen im Paket ausgesprochen wurden. Noch blieben die Neuenburger im so herausgeholten Powerplay ihren Anhängern vieles schuldig.

Im letzten Drittel schien wieder jeder Ausgang möglich. Doch einer legte gegen den erwachten Kampfgeist der Einheimischen sein Veto ein. Feser lenkte in der 52. Minute ein Geschoss von Topskorer Wiebe unhaltbar für Favre zum 2:1 in die Maschen. Und in der 56. Minute doppelte der Kanadier in Unterzahl nach, als er den von Truttmann schön aufgelegten Puck mit einem Knaller unter die Lattenkante in ganz cooler Manier zum 3:1 versenkte. Im Trockenen waren die Punkte für die Oltner damit indes noch nicht. Neininger konterte den Shorthander-Gegenschlag der Gäste mit dem ordnungsgemässen Überzahltor zum 2:3 in der 57. Minute. Für die Entscheidung sorgte schliesslich Truttmann mit dem 4:2 ins leere Tor.

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