1. Liga

Hunzikers Goldtor in der 90. Minute beschert dem FC Solothurn den Sieg

Der FC Solothurn gewinnt auch gegen Luzern

Der FC Solothurn gewinnt auch gegen Luzern

Der FC Solothurn gewinnt gegen den Nachwuchs von Luzern nur knapp. Exakt mit Ablauf der 90. Spielminute gelang Hunziker das goldene Tor zum 20. Solothurner Saisonsieg gegen den starken Luzerner Nachwuchs.

"Stauffer hat mir ideal in den Lauf gespielt, ich konnte zuerst meinen Gegenspieler ausspielen und dann den Ball um den Goalie herumschlenzen“, freute sich der Torschütze. In diesem temporeichen Fight mit viel Laufarbeit vermochte gegen Schluss der Gruppenmeister und Finalist die grösseren Kraftreserven in die Waagschale zu werfen. Die jungen Leuchtenstädter waren ein echter Prüfstein für den Gastgeber.

„In der ersten Halbzeit fanden wir den Rhythmus nicht, sind aber hinten gut gestanden“, befand Solothurns Trainer Dariusz „Darek“ Skrzypczak. Diese Kompaktheit in der Defensive war der Schlüssel zum verdienten Erfolg. Diese Absicherung war entscheidend, um die Wirkung des technisch gut ausgebildeten, flinken, spritzigen und schnellen Gästenachwuchses zu minimieren. Wohl schufen sich die Zentralschweizer ihre Abschlussmöglichkeiten, aber gefährlich wurde es für die Platzherren nicht. „Luzern war optisch überlegen und beeindruckte mit seiner Spielkultur“, lobte der Pole den Gast.

Steigerung auf die zweite Hälfte

Die Bemühungen des Leaders, früh nach dem Wiederbeginn die Entscheidung einzufordern, wurde nach 16 Sekunden durch Bisevacs Schuss, den Njau knapp vor der Linie abwehrte, und eine halbe Minute später durch Müllers Hinterhaltschuss, der knapp am linken Pfosten vorbeiflog, offengelegt. Im Gegenzug rettete der 18-jährige Gerspacher, der für den wegen muskulären Problemen ausgeschiedenen Du Buisson die zweite Halbzeit bestritt, gegen Rüedi (48.). „Er spielte ruhig und ohne hektisch zu werden“, rühmte ihn sein Trainer.

Mit Chatton mehr in die Tiefe

Nach Anpassungen in der Spielweise konnte die Stadionelf  die Luzerner besser auf Distanz halten und deren Druck abschwächen. Mit der Einwechslung von Topskorer Chatton änderte sich die Physionomie der Spielanlage bei den Gastgebern erneut (63.). „Er verletzte sich im Delsberg-Spiel und ist jetzt ziemlich fit und wir konnten mehr in die Tiefe spielen“, erklärte Skrzypczak die späte Einwechslung.

In der 77. Minute traf der Romand den Pfosten und zwei Zeigerumdrehungen später legte er auf Hunziker zurück, dessen Schuss Engler hechtend ablenkte. In der 88. Minute setzten die Ambassadoren Schrittwieser sowie Stauffer zwei weitere Ausrufzeichen vor dem Siegtreffer. „Es war ein gutes Spiel mit hohem Tempo und hoher Passqualität, das wir verdient gewonnen haben, denn dass wir gegen einen so guten Gegner zu so vielen Chancen spricht für die Mannschaft“, kommentierte Skrzypczak abschliessend.  

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