Laufsport

Horriwilerin Martina Strähl ist auf Olympia-Kurs

Liegt im neuen Ranking des Weltverbands IAAF der 80 besten Läuferinnen im Moment an 39. Stelle: Martina Strähl.

Liegt im neuen Ranking des Weltverbands IAAF der 80 besten Läuferinnen im Moment an 39. Stelle: Martina Strähl.

In anderen Ländern wäre Martina Strähl mit ihrem Top Ten Resultat in Berlin schon für die Olympischen Spiele im August 2020 in Japan direkt qualifiziert gewesen. Trotzdem sollte die Horriwilerin beim Olympischen Marathon am Start sein.

Nach einer sieben monatigen Verletzungspause in diesem Jahr holte sich die
Horriwilerin Martina Strähl im Sommer die Siege am Hellebardenlauf in Sempach, dem Zermatt Halbmarathon, dem Ägeriseelauf, dem Berlin City Nachtlauf, dem Emmenlauf in Utzenstorf und dem Weissensteinlauf.

Am Berlin Marathon Ende September lief die Horriwilerin als neunte und zweitbeste Europäerin hinter einer Deutschen Läuferin mit äthiopischen Wurzeln mit 2:31:24 die zweitbeste Zeit ihrer Karriere.

In Deutschland wäre sie schon qualifiziert

In den meisten Ländern, so auch in Deutschland, wäre Martina Strähl mit ihrem Top Ten Resultat für die Olympischen Spiele im August 2020 in Japan direkt qualifiziert gewesen. Nur der Schweizer Verband hat diese Direktqualifikation via den sechs grossen Rennen der «World Marathon Majors»-Serie (Berlin, London, New York, Chicago, Boston und Tokio) nicht in ihre Selektionskriterien aufgenommen.

Trotzdem sollte Martina Strähl beim Olympischen Marathon 2020, der vor kurzem wegen der Hitze von Tokio nach Sapporo verlegt wurde, dabei sein. Denn im neuen Ranking des Weltverbands IAAF der 80 besten Läuferinnen liegt Strähl im Moment an 39. Stelle. «Ich muss im Frühling keinen Marathon mehr laufen, sondern kann mit einem guten Halbmarathon für die definitive Olympia Selektion eine Bestätigung liefern», ist Martina Strähl zuversichtlich.

In ihrem Ausblick auf die kommende Saison erwähnte Strähl, dass der Olympia Marathon schon vor drei Jahren noch ein Fernziel gewesen sei. Auch 2017 sei das noch so gewesen. «Aber erst vor etwas mehr als einem Jahr mit meiner persönlichen Bestzeit von 2:28:07 in Berlin ist dieses Ziel realistisch geworden», sagt sie.

Mit 118 Tagessiegen innerhalb von 14 Jahren, darunter 49 Erfolgen in der Jura Top Tour, weist die 32-jährige, mehrfache Berglauf Europa-und Weltmeisterin ein eindrückliches Palmarès. Zudem lief die Topläuferin aus dem Wasseramt im Frühling 2018 in Berlin im Halbmarathon mit 1:09:29 einen neuen Schweizerrekord.

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