1. Liga

Erster Heimsieg dank frühem und spätem Tor: Solothurn gewinnt mit 2:0 gegen Bassecourt

FC Solothurn - GC

FC Solothurn

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Trotz erstem Heim- und zweitem Saisonsieg vermochte der FC Solothurn bei diesem 2:0 nicht zu überzeugen. Insgesamt kam ein glücklicher Sieg über ein hartnäckiges, aufsässiges, aggressives und auf Augenhöhe agierendes Bassecourt zustande.

Die Platzherren profitierten vom frühen Führungstor in der sechsten Minute: Osmani schloss zentral aus 22 Metern ins rechte hohe Eck aus dem Spiel heraus über die rechte auf letztes Zuspiel von Hunziker ab.

Die definitive Siegsicherung gelang erst in der 88. Minute durch Chatton. Mit dem Kopf dirigierte der Topskorer eine sauber getimte Flanke von Henzi ins linke hohe Eck. „Heute gewannen wir dank einer cleveren und reiferen Leistung; wir haben nicht schön gespielt, es war kein Superspiel“, fasst Solothurns Trainer Dariusz „Darek“ Skrzypczak zusammen.

Fehlende defensive Konzentration

Trotz dieser frühen Führung erlangte der Gastgeber die Spielhoheit nicht. Vielmehr kam der Tabellenletzte immer besser auf. Der für den in der vierten Minute verletzten Steullet sechs Zeigerumdrehungen später  eingewechselte Randaxhe begann offensive Impulse bei den Jurassiern zu setzen. Die Solothurner agierten zu verhalten und dadurch zu mangel- wie fehlerhaft. „Wir haben sehr schnell das 1:0 gemacht, dann aber in der Abwehr mit der Konzentration nachgelassen“, stellt Skrzypczak fest.

Die Romands forcierten mit ihrem konsequenten Forechecking und unzimperlichen Zweikämpfen. Die Folge: Dominierende Welsche mit den besseren Abschlussversuchen.   Gegen Amaouche tauchte Jeffrey Grosjean in die Füsse (11.), Randaxhe sah seinen Kopfball vom heimischen Hüter gehalten (17.), ein Tor von Lachat wurde wegen Amaouches Abseitsposition annulliert (27.) und Lachat traf aus vollem Lauf nur den rechten Pfosten (41.). Dem konnte die Stadion-Elf nur zwei Versuche von Arifi innert Minutenfrist – zuerst Schuss zum ersten Eckball abgelenkt (34.), dann Schuss von der Cornerflanke in die Hände von Bassecourt-Hüter Hummel (35.) – und einem vergebenen Chatton-Knaller aus vollem Lauf (35.) entgegen halten.

Korrekturen waren positiv

In den Restart nach dem Seitenwechsel legten die Ambassadoren zuerst mehr Druck und Kraft. Allerdings ging der erste Abschluss wieder auf das Konto der Besucher. Jeffrey Grosjean konnte einen Kopfball von Amaouche nach einen Freistoss von Nathan Ducommun um seinen linken Pfosten drehen – Eckball. „Wir haben in der Pause Korrekturen vorgenommen, denn ich habe gewusst, je länger wir das Zu-Null halten können, umso mehr Torchancen bekommen wir“, erklärt Skrzypczak.  Den Solothurnern gelang es weiterhin nicht, Ruhe in den Aufbau zu bringen. Ausserdem wurden die Aussenläufer zu wenig eingebunden. Erneut scheiterten die Deutschschweizer an ihrer Passgenauigkeit. Erst als die Jurassier mehr öffneten, begann sich die Torreife bei den Rotweissen zu verbessern.

Osmani schoss nach einem Solovorstoss daneben (61.), Ummel konnte einen Chatton-Kopfball fliegend abwehren (63.), Micellis Flachschuss von links hielt Ummel (84.) und einen weiteren Chatton-Kopfball auf Stauffer-Zuspiel parierte Bassecourts Schlussmann mit einer Glanzparade (85.). Zudem monierten die Einheimischen nach einem Arifi-Freistoss von links vergebens, Ummel hätte den Ball erst hinter Torlinie gefangen (74.). „Langsam kommt unsere alte Stärke zurück, die Form zeigt nach oben, nicht zuletzt, wegen der Spieler mit späterem Trainingsbeginn“, bemerkt Solothurns Teamverantwortlicher abschliessend. Zudem wird bald Routinier Raphael Koch sein Kader, der vergangene Woche vorzeitig wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist, verstärken.

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