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Die Chance zuhause: TV Solothurn trifft auf die Winterthurer Pfadi Espoirs

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge will der TV Solothurn gegen Pfadi Espoirs einen Schritt aus der Krise machen.

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge will der TV Solothurn gegen Pfadi Espoirs einen Schritt aus der Krise machen.

Der TV Solothurn nimmt einen weiteren Anlauf, um die Niederlagenserie endlich zu beenden. Gegen die Pfadi Espoirs können die Solothurner auf den Heimvorteil bauen. Und sie haben einen weiteren Trumpf in der Hinterhand.

Die Bilanz der letzten TVS-Spiele fällt nach 5 Niederlagen in Serie ernüchternd aus. Es gibt jedoch auch Lichtblicke. Denn immerhin konnte sich die Truppe von Trainer Jürg Lüthi von Spiel zu Spiel etwas steigern und war zuletzt schon nahe an einem Sieg. Und dies trotz grosser Verletzungssorgen.

Zu Gast im CIS sind die Jungtalente von Pfadi Winterthur. Die Zürcher sind stark in die Saison gestartet. Mit fünf Siegen aus neun Spielen, und mit nur zwei Niederlagen, stehen die Pfader aktuell auf dem vierten Rang. Zuletzt jedoch gelang ihnen gegen Mannschaften aus der unteren Tabelle Hälfte zweimal nur ein Unentschieden.

Solothurn reagiert auf Misere

Sogar im untersten Tabellendrittel befindet sich der TV Solothurn, mit nur gerade drei Punkten Abstand auf einen Abstiegsplatz. Trotz Verletzungspech bei den Torhütern ist dieses Abschneiden nach gut einem Drittel der Saison nicht befriedigend. Zumal im Kader des TVS wesentlich mehr Potenzial steckt, als der aktuell elfte Platz.

Um die Mannschaft auf ihrem Weg aus der Krise zu unterstützen, stösst für die kommenden, enorm wichtigen Spiele Marco Kurth wieder zur Mannschaft. Eigentlich zurückgetreten, doch dem TV Solothurn noch eng verbunden, gibt der ehemalige Nati-Crack sein Comeback.

Er soll im Angriff für mehr Variabilität sorgen, als Linkshänder vor allem über die rechte Seite. Denn dass der TVS diese Saison ohne Linkshänder im Aufbau auskommen muss, erweist sich desöftern als grosser Nachteil.

Leader müssen nun Verantwortung übernehmen

Mit Marco Kurth soll sich dies nun für die nächsten Spiele ändern. Und auch im mentalen Bereich kann der ex-Internationale das Team unterstützen. In engen Phasen während der Spiele hat der TVS nach wie vor das Problem, dass sich Fehler häufen.

In solchen Situationen braucht es Leader, die Sicherheit ausstrahlen. Diese Gabe hatte Marco Kurth vor seinem Rücktritt. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob er sie nach wie vor hat.

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