Tennis

Der Traum von einem weiteren Aufstieg ist für Trimbach ausgeträumt

Für Alvaro Bello und seine Teamkollegen vom TC Froburg Trimbach ist die Saison vorbei.

Für Alvaro Bello und seine Teamkollegen vom TC Froburg Trimbach ist die Saison vorbei.

Der Traum von einem weiteren Aufstieg ist für den TC Froburg im Interclub ausgeträumt. Nach dem 4:5 gegen Seeblick Zürich ist die Saison gelaufen. Von Wehmut keine Spur: Der Aufsteiger blicht auf eine herausragende Spielzeit zurück.

Als Aufsteiger hatte sich Trimbach den Verbleib in der NLB zum Ziel gesetzt, und mit der Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur NLA wurden die Erwartungen bereits übertroffen. So war Seeblick Zürich gestern Samstag der haushohe Favorit.

«Wir können manchmal auch fast aussichtslose Matches noch wenden», relativierte Teamcaptain Bartolomé Szklarecki die Ausgangslage, als die ersten Einzel liefen. «Einige unserer Spieler sind im Ranking unter ihrem Wert klassiert. Sven Poslusny, der in Amerika trainiert und selten in der Schweiz spielt, wäre normalerweise kein R1, sondern sicher ein guter N-Spieler.»

Valent und Poslusny lieferten sich das spannendste Match

Doch dann sah es rasch nach einer klaren Sache aus: Alvaro Bello war gegen Luca Roshardt ebenso chancenlos wie Vullnet Tashi gegen David Zimmermann – 0:2. Dann konnte sich Marek Szklarecki gegen Fabrice Eckert durchsetzen.

Die Froburger merkten, dass auch in dieser Aufstiegsrunde etwas drinliegen könnte. Aber es folgten wieder deutliche Niederlagen von Leos Jelinek gegen Ivo Klec und Andrzej Mach gegen Robin Roshardt.

Das packendste Match des Tages lieferten sich Sven Poslusny und Daniel Valent. Der Zürcher konnte zwar den ersten Satz im Tiebreak für sich entscheiden, aber dann riss Poslusny das Steuer herum. Mit dem 7:5 im dritten Satz konnten die Trimbacher auf 4:2 verkürzen, was ihnen für die anschliessenden Doppel noch eine kleine Chance wahrte.

Die Zürcher kamen nie so richtig ins Zittern

Zum entscheidenden Match mussten Leos Jelinek und Vullnet Tashi gegen die beiden N1-Spieler Ivo Klec und Robin Roshard antreten. Die Trimbacher sorgten zunächst für Spannung. Doch nachdem sie den ersten Satz im Tiebreak verloren hatten, setzte sich die Klasse eines Robin Roshardt, der schon vor einem Jahr mit dem TC Solothurn in die NLA aufgestiegen war, auch im Doppel deutlich durch. Trimbach gewann die beiden anderen Doppel, und so sieht das 4:5 am Ende etwas knapper aus, als die Begegnung insgesamt war. Denn so richtig ins Zittern kamen die Zürcher nie.

Trotz der Niederlage zum Saisonschluss war Szklarecki zufrieden. «Nachdem wir mit einer enttäuschenden Niederlage in die Saison gestartet waren, hat sich die Mannschaft gefunden und es ist ein Teamspirit entstanden. So gelang uns gegen Lausanne ein sensationeller Sieg und wir wurden Gruppensieger. Es ist schön, dass wir uns nach dem Aufstieg bestätigen konnten.»

Wie es mit Froburg weitergeht, ist noch offen. «Wenn es jetzt noch weiter nach oben gehen soll, dann brauchte das einen gewaltigen Effort und ein Jahr Arbeit», meint Bartolomé Szklarecki. «Wir machen jetzt etwas Pause. Erst in ein paar Wochen setzen wir uns wieder zusammen und machen uns Gedanken über die neue Mannschaft.»

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