Tennis NLA

«Das müssen wir analysieren» – Froburg Trimbach gegen GC chancenlos

Verbuchte im Halbfinal gegen GC Zürich den einzigen Sieg für den TC Froburg Trimbach: Sandro Ehrat.

Verbuchte im Halbfinal gegen GC Zürich den einzigen Sieg für den TC Froburg Trimbach: Sandro Ehrat.

Froburg Trimbach blieb im NLA-Halbfinal gegen GC chancenlos. Nach den Einzelbegegnungen lagen die Trimbacher bereits aussichtslos mit 1:5 in Rücklage.

Die Halbfinals der Interclub NLA boten den zahlreichen Zuschauern auf der Anlage des TC Seeblick hochklassiges Tennis. Beide Partien wurden allerdings schon in den Einzelbegegnungen entschieden. In der Vorrunde hatten die Trimbacher Halbfinal-Gegner GC Zürich daheim noch mit 5:4 geschlagen.

Am Samstag mussten die Trimbacher im zweiten Aufeinandertreffen aber Lehrgeld bezahlten. Nur ein Sieg schaute aus den sechs Einzelbegegnungen heraus. Sandro Ehrat holte mit einem 6:2, 6:2-Erfolg gegen Raphael Lustenberger den einzigen Punkt für Froburg Trimbach.

Für Yann Marti sah es nach dem 6:2 im Startsatz gegen Raphael Baltensperger noch gut aus. Doch nach dem 7:5-Ausgleich im zweiten Satz bewies Baltensperger auch im Champions-Tiebreak die besseren Nerven (10:8).

Vullnet Tashi, Trimbachs Nummer sechs, verlor ebenfalls erst im Entscheidungssatz (9:11). Der Spanier Sergio Gutierrez-Ferrol und der Pole Michal Przysiezny unterlagen jeweils in zwei Sätzen. Marco Chiudinelli musste gegen Adrien Bossel nach einem 3:6 im ersten Satz aufgeben.

«Auf die Vorrunde, insbesondere die Heimspiele, können wir stolz sein. Beim Auftritt in der Finalrunde hat dann aber gar nichts mehr zusammengepasst. Das müssen wir analysieren», lautete das Fazit von Trimbachs Klubpräsidenten Marco Meyer.

«Internationales Top-Tennis»

GC-Verstärkungsspieler Alessandro Giannessi zeigte sich beeindruckt vom Niveau in der NLA: «Auf den vorderen zwei Positionen wird internationales Top-Tennis gespielt, wie ich es von der Tour kenne. Die jungen Schweizer Spieler sind die Besten des Landes, welche sich hochklassige Matches liefern.»

Neuenburg, das Überraschungsteam in der Vorrunde, trat gegen Gastgeber Seeblick ohne ausländische Verstärkungen an. Dennoch verliefen die einzelnen Matches ausgeglichen. Der Titelverteidiger wurde seiner Favoritenrolle aber in den entscheidenden Phasen doch gerecht. Im Final lieferten sich die beiden Zürcher Klubs Seeblick und GC packende Matches.

Nach den ersten drei Einzeln führte GC dank Siegen von Alessandro Giannessi und Remy Bertola mit 2:1. Robin Roshardt sicherte Seeblick einen wichtigen Punkt. In der zweiten Einzelrunde konnten die Gastgeber das Spiel dann aber mit drei Siegen drehen (4:2). Dadurch brauchte Seeblick in den Doppelpartien nur noch einen Sieg. Robin Roshardt und Jakub Paul war es vergönnt, den entscheidenden Matchball zu verwerten.

Seeblick feierte nach einer makellosen Saison verdient den zweiten Titel in Folge. Für Roshardt, der beim TC Seeblick gross geworden ist, geht ein persönlicher Wunsch in Erfüllung. «So ein Titel ist immer etwas Spezielles für einen Schweizer Tennisspieler. Dass wir diesen vor unserem Heimpublikum gegen den Rivalen holten, ist etwas Einzigartiges.» (pd/raw)

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