Unihockey NLA

Das erste Qualifikationsviertel endet mit Siegen gegen Thun und Zug: Der SV Wiler-Ersigen baut seine imponierende Serie aus

Cheftrainer Thomas Berger kann mit seinen Spielern aktuell sehr zufrieden sein, nur auf der Bank ruhen sich diese aus.

Der SV Wiler-Ersigen blickt auf ein weiteres perfektes Weekend zurück. Dank dem 10:1-Derbysieg gegen Thun und dem 6:0-Erfolg in Zug bucht der Meister die Siege vier und fünf in Serie und kann mit dem ersten Qualifikationsviertel sehr zufrieden sein.

Die Zahlen aus den letzten fünf Partien sprechen für sich: 15 Punkte und ein Torverhältnis von 41:4 sprechen eine deutliche Sprache. Die Offensivausbeute ist mit acht Toren im Schnitt ausgezeichnet, die Defensivleistung mit nicht einmal einem Gegentor für Unihockeyverhältnisse sensationell.

Es ist wirklich beeindruckend, wie diszipliniert und zweikampfstark die drei Blöcke die gegnerischen Formationen kaum je zur Entfaltung kommen lassen, kaum etwas zulassen und sich die Bälle jeweils rasch wieder zurückholen. Das System wird aktuell beinahe perfekt umgesetzt. So auch am Sonntag in Zug, das eigentlich seine Stärken in der Offensive hat und ebenfalls beinahe sieben Tore pro Spiel erzielte.

Doch auch die Zentralschweizer, die im Vorjahr den SVWE noch mit 8:6 besiegt hatten, fanden kaum Lösungen gegen die intensive Spielweise des Meisters über die ganze Spielzeit. Dabei versuchten die Zuger alles, starteten zu Beginn mit vier Linien, reduzierten ab dem Mitteldrittel, wirbelten alle Blöcke durcheinander, ohne Erfolg freilich.

Kann man der Berger-Truppe etwas vorwerfen, so die Chancenauswertung. Zugs Goalie Mück wurde zwar als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet, doch oftmals waren die Wiler Akteure viel zuwenig konkret mit ihren Abschlussversuchen. Es fehlte entweder die Präzison, oder dann agierte man zu verspielt.

Zehn Tore als Hommage an Dave Wittwer

Vor einer schönen Kulisse wurde tags zuvor Dave Wittwer anlässlich des Kantonalderbys zwischen dem Wiler-Ersigen und Thun als sechster SVWE-Spieler in die SVWE «Hall of Fame» aufgenommen und die Nummer 10 als «retired number» in der Halle aufgezogen. Auch die erste Mannschaft machte mit und erzielte…natürlich 10 Tore beim ungefährdeten 10:1-Sieg gegen Kantonsrivale Thun.

Herausragender Akteur beim Heimteam war Marco Rentsch, dem gleich ein Fünferpack gelang und sich damit auch gleich das Topskorershirt holte, das er anderntags aber bereits wieder abgeben musste.Weiter geht es kommenden Sonntagabend mit dem Heimspiel gegen Rychenberg im Sportzentrum Zuchwil.

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