Was wäre diese Viertelfinalserie ohne eine 1:0-Führung der Basel Sharks in den ersten zehn Minuten? Doch diesmal folgt der SCL-Ausgleich nicht in Kürze, im Gegenteil. Basel zeigt seinen bisher besten Auftritt in dieser Serie und erzwingt auch das 2:0. Mit einer kraftvollen Aktion führt SCL-Topskorer Jeff Campbell sein Team zwar wieder heran, er narrt die gegnerische Abwehr, fährt an Basel-Goalie Urban Leimbacher vorbei und hebt die Scheibe backhand unter die Latte. Doch die Freude über den Anschlusstreffer ist ein kurzlebiges Gut: Keine zwei Minuten später sorgt Julian Schmutz dafür, dass die aufsässiger und aggressiver werdenden Basler erneut um zwei Längen vorne liegen.

Zum Erstarken der Sharks kommt dazu, dass Langenthal diesmal weniger effizient auftritt. Gelegenheiten, die in den beiden ersten Duellen genutzt worden sind, bleiben in diesem Match eine Beute des Basel-Keepers. Vehement wehrt sich das Team von Olivier Horak gegen die sich anbahnende Niederlage. In Unterzahl trifft Daniel Carbis zum 2:3-Anschluss. Zuletzt aber fällt der Entscheid durch einen Treffer von Buck ins leere Tor.

Mehrere Serien gerissen

Gleich mehrere Serien sind beim SC Langenthal damit gerissen: Erstmals verliert der SCL im Jahr 2014 auf eigenem Eis, davor konnten acht Heimsiege in Serie gefeiert werden. Auch hat Langenthal die letzten zehn Viertelfinal-Spiele in Serie gewonnen: 2011/12 4:0 gegen Basel, 2012/13 4:0 gegen die GCK Lions und in der laufenden Saison sind zwei weitere Siege dazu gekommen. Dagegen beendet Basel den Fluch von 14 verlorenen Playoff-Spielen in Serie.

Es folgt am Freitag für die Langenthaler der schwierige Gang nach Basel, wo die Bebbi auf eigenem Eis um den Ausgleich in der Serie kämpfen können.