Ski alpin

Wild gelingt Teil 1 ihres benötigten Exploits – auch Holdener bei den Leuten

Simone Wild zeigte mit der Startnummer 25 eine beherzte Fahrt, die sie auf Zwischenrang 9 brachte. (Archivbild)

Simone Wild zeigte mit der Startnummer 25 eine beherzte Fahrt, die sie auf Zwischenrang 9 brachte. (Archivbild)

Einen Platz in den Top 7 benötigt Simone Wild, wenn sie sich ohne Diskussionen für die Olympischen Spiele qualifizieren will. Die Chancen für das Ticket nach Pyeongchang sind nach dem 1. Lauf des Riesenslaloms in der Lenzerheide intakt.

Wild zeigte mit der Startnummer 25 eine beherzte Fahrt, die sie auf Zwischenrang 9 brachte.

Der Kampf um den Sieg im Riesenslalom in der Lenzerheide ist bei Halbzeit zu einem Duell verkommen. Viktoria Rebensburg fordert Tessa Worley heraus; eine halbe Sekunde beträgt der Rückstand der Deutschen auf die Französin.

Alle anderen Fahrerinnen benötigten für den schwierigen Kurs auf der Silvano-Beltrametti-Piste deutlich mehr Zeit. Die Italienerin Federica Brignone auf Rang 3 liegt bereits 1,25 s hinter Worley.

Zweitbeste Schweizerin ist Wendy Holdener. Sie liegt zwei Hundertstel hinter Wild und mit einem Rückstand, der beiden Schweizerinnen sogar leise Hoffnungen auf einen Podestplatz macht.

Volle Attacke: Wendy Holdener.

Volle Attacke: Wendy Holdener.

Mélanie Meillard glückte der Auftakt hervorragend – aber danach leistete sich die 19-jährige Westschweizerin einen groben Schnitzer, der sie beinahe zum Stillstand zwang. Für Lara Gut, die knapp drei Sekunden auf Worley verlor, bleibt der Riesenslalom nach dem Comeback die Sorgendisziplin.

Gesamtweltcupleaderin Mikaela Shiffrin büsste schon im steilen Starthang mehr als eine Sekunde ein. Bis ins Ziel wuchs der Rückstand der Amerikanerin auf Worley auf 1,58 s an. (ram)

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