Baldauf wird des gewerbsmässigen schweren Sportbetrugs bezichtigt. Gemäss der Staatsanwaltschaft ist er "umfassend geständig".

Dominik Baldauf wird vorgeworfen, von 2016 bis zur Nordischen WM in Seefeld Ende Februar 2019 Blutdoping praktiziert und Wachstumshormone genommen zu haben. Bei der Durchführung wurde er vom deutschen Arzt Mark S. und dessen Helfern betreut. Er wurde während der WM in Seefeld kurzfristig festgenommen, wobei er bereits ein Geständnis ablegte.

Der Athlet soll seine Geldgeber getäuscht haben. Die zu Unrecht bezogenen Leistungen sollen mehr als 50'000 Euro betragen. Damit drohen Baldauf laut Staatsanwaltschaft zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft.

Die Liste der mutmasslich in den Blutdoping-Skandal um Mark S. verwickelten Sportler soll 21 Namen umfassen. 15 aus sieben Nationen sind schon bekannt.