Die Equipe von Pipo Schödler durfte im Gegensatz zu Wisla (Pol) vor Wochenfrist, als der Finaldurchgang (Top 8) verpasst worden war, wieder auf die Flugkünste von Simon Ammann zählen. Der Toggenburger zeigte die ersten Wettkampfsprünge in diesem Sommer. Mit 99,5 und 97,5 m fielen die Weiten akzeptabel aus. Die Landung hingegen bleibt weiterhin ein Schwachpunkt. Tendenziell setzte Ammann seinen rechten Fuss etwas weiter vorne auf, aber eine saubere Telemark-Landung kriegte er nicht hin.

Das Quartett aus Deutschland feierte einen überlegenen Sieg. Severin Freund, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger und Andreas Wank gewannen sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang ihre Gruppen. Die zum Auftakt dominanten Polen blieben diesmal chancenlos.