Einen Hundertstel lag Paris bei seinem elften Sieg im Weltcup in der Endabrechnung vor Olympiasieger Matthias Mayer. Glück in Rennen mit knappem Ausgang hatte Paris schon auffallend oft gehabt.

Im vergangenen Jahr gewann er die Abfahrt in Bormio mit vier Hundertsteln Vorsprung vor dem Norweger Aksel Svindal, beim Saisonfinale im vorletzten März in Aspen, Colorado, behielt er das bessere Ende gegenüber Landsmann Peter Fill mit acht Hundertsteln Differenz für sich. Seinen zuvor einzigen Sieg in einem Weltcup-Super-G errang Paris vor bald vier Jahren in Kitzbühel mit sechs Hundertsteln Vorsprung abermals vor Matthias Mayer, 14 Monate zuvor entschied er das Duell gegen Mayers Landsmann Klaus Kröll um drei Hundertstel für sich.

Die Glückssträhne begann vor sechs Jahren, sinnigerweise in Bormio. Damals, bei der bisher knappsten Entscheidung in einem Männer-Rennen im Weltcup, teilte sich Paris den Sieg mit dem Salzburger Hannes Reichelt - mit einem Hundertstel Vorsprung vor Svindal und zwei vor Kröll. Sechs Siege mit insgesamt 22 Hundertsteln Vorsprung - knapper gehts kaum.