Rang 9 war das zuvor beste Weltcup-Resultat von Ryan Regez gewesen, ehe er im Schwarzwald in seinem 27. Weltcuprennen zu ganz grosser Form auflief und im Final einen souveränen Start-Ziel-Sieg feierte. Der 26-jährige Berner Oberländer setzte sich auf dem wenig anspruchsvollen Kurs vor dem Deutschen Florian Wilmsmann und dem WM-Dritten Kevin Drury durch, wobei der Kanadier von einem Jury-Entscheid profitierte.

Leidtragender des Entscheids war Alex Fiva, der bereits an der WM im US-Bundesstaat Utah Pech bekundet hatte und als Vierter das Podest verpasste. Das Vergehen des Bündners, der Drury zu Fall gebracht hatte, wurde geahndet, womit Fiva in der Rangliste nach hinten versetzt wurde. Der Bündner Joos Berry wurde Sechster und schaffte nach seinem Sieg in Innichen sein zweitbestes Weltcup-Resultat.

Eine Enttäuschung setzte es für Fanny Smith und Sanna Lüdi ab, die beide in den Halbfinals ausschieden und am Ende die Plätze 7 und 8 belegten, womit erstmals in dieser Saison keine Schweizerin auf dem Podest stand.

Für die vierfache Saisonsiegerin Smith war es das schlechteste Ergebnis in dieser Saison. Die WM-Zweite stand in fünf Weltcup-Rennen auf dem Podest, musste ihre Führung im Weltcup nun aber an Siegerin Sandra Näslund und Marielle Thompson aus Kanada abgeben. Am Sonntag bietet sich Smith und Lüdi die Chance zur Revanche.