Ski-WM-Kolumne
Einblick in den Alltag der Ski-WM-Journalisten: Ein Prinz altert nicht

Drei Journalisten wohnen während der Ski-WM gemeinsam in einer Wohnung in Cortina d'Ampezzo. In dieser Kolumne gibt es Einblicke in das Leben der Wohngemeinschaft. Heute: Mit 62 noch Junior.

Martin Probst
Merken
Drucken
Teilen
Hubertus von Hohenlohe.

Hubertus von Hohenlohe.

John G. Mabanglo / EPA

Was macht man mit 62 Jahren, um in Form für die Ski-WM zu kommen? Genau, man nimmt an den italienischen Juniorenmeisterschaften teil. Zu­mindest, wenn man Prinz ist. Der Adel altert nicht – er reift.

Prinz Hubertus von Hohenlohe nimmt in Cortina an seinen 19. Weltmeisterschaften teil. Die Qualifikation für den Riesenslalom der Männer hat er auf Rang 75 beendet. Am Freitag hat er Startnummer 99 fürs Rennen.

Damit der für Mexiko startende Adlige mit liechtensteinischem Pass aber überhaupt fahren darf, braucht er FIS-Punkte. Und die holt man sich beispielsweise an den Juniorenmeisterschaften.

Das Alter ist nur eine Zahl. Sonst wären ja alle Prinzen längst Könige. Für Hubertus von Hohenlohe wäre es die Krönung, nicht Letzter zu werden. Der Adel verpflichtet.