Zoff in der Bundesliga

Schalke-04-Spieler kritisiert Trainer: «Er ist ein Feigling, mit ihm steigen wir ab»

Schalke-04-Trainer Markus Weinzierl soll nach Jewgeni Konopljanka ein «Feigling» sein.

Schalke-04-Trainer Markus Weinzierl soll nach Jewgeni Konopljanka ein «Feigling» sein.

Bei Schalke 04 hat Jewgeni Konopljanka die trügerische Ruhe gestört. Seine massive Kritik gegen Trainer Markus Weinzierl sorgt für Wirbel.

Während der turbulenten Tage bei Erzrivale Borussia Dortmund war es verdächtig ruhig auf Schalke. Doch das ist jetzt vorbei. Zwei Wochen nach dem Ende einer katastrophalen Saison übernimmt wieder der Arbeitgeber des Schweizers Breel Embolo die Rolle des Chaos-Klubs im Revier. Bankdrücker Jewgeni Konopljanka bezeichnet Trainer Markus Weinzierl in einem Interview als «Feigling».

Markus Weinzierl konnte den Traditionsverein Schalke 04 nur auf einen enttäuschenden 10. Platz in der Bundesliga führen.

Markus Weinzierl konnte den Traditionsverein Schalke 04 nur auf einen enttäuschenden 10. Platz in der Bundesliga führen.

Auf Schalke-Manager Christian Heidel wartet bei der Rückkehr aus seinem Miami-Urlaub viel Arbeit, aber zwischen Konopljanka und Weinzierl wird der Schalke-Manager nicht mehr vermitteln können. Spätestens nach seinem Frontalangriff gegen den Trainer in einem Videointerview in ukrainischer Sprache hat 15-Millionen-Euro-Mann Konopljanka keine Zukunft mehr bei S04.

«Glauben Sie, Sie bleiben im Verein länger als ich?»

«Er ist ein Feigling, ich sage das ganz offen. Er bleibt nicht länger Trainer dieser Mannschaft. Ansonsten steigt Schalke in die 2. Liga ab», sagte der Ukrainer. Der Offensivspieler wurde von Weinzierl in einem Vier-Augen-Gespräch darüber informiert, dass er aufgrund seiner Defensivschwächen nicht mehr ihm plant. Der Spieler soll dem Trainer daraufhin entgegnet haben: «Glauben Sie, Sie bleiben im Verein länger als ich?»

Heidel wollte sich zunächst nicht zu möglichen Konsequenzen äußern. «Vorher muss ich mir das ganze Interview anschauen und vor allem mit Kono reden», sagte der 53-Jährige der Funke-Mediengruppe. Parallel wird Heidel aber dessen Verkauf forcieren. Angeblich gibt es konkrete Interessenten, die rund 15 Millionen Euro für den Ukrainer bezahlen wollen. (SID)

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