Australian Open
Roger Federer: «Ein Final gegen Nadal wäre eine ‹epische Schlacht›»

Roger Federer hat ein epische Spiel gegen Stan Wawrinka gewonnen und steht nun am Sonntag im Final des Australian Open. Federer über seinen Gegner, die schwierigen Momente des Spiels und sein Wunsch für Sonntag.

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Australian Open 2017: das dramatische Halfinale
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Roger Federer kommt zurück und steht in seinem 28. Grand-Slam-Final. In Australien gewann er bisher viermal, zuletzt 2010.
Roger Federer beim Platzinterview: «Ich hatte die ganze Woche Beinprobleme. Normalerweise nehme ich nie Medical Time-outs. Aber ich dachte: Stan nahm seines, ich nehme meines auch.»
Stan Wawrinka «verschenkte» den letzten Satz.
Das eine Break reichte: Federer beendet die Partie mit dem ersten von drei Matchbällen.
Wawrinka hat beim Stand von 3:2 einen Totalausfall und wird gebreakt.
Der fünfte Satz ist von Beginn weg hart umkämpft.
Wawrinka reicht ein Break und schafft den Satzausgleich.
Beim Stand von 4:4 gibt Roger sein Aufschlagspiel ab.
Federer bringt sein Aufschlagsspiel zum 2:1 nach drei Breaks in Serie wieder durch – und dies souverän.
Dann rappelt sich der Maestro auf und antwortet mit dem sofortigen Rebreak
Roger Federer ist auch zu Beginn des vierten Satzes komplett von der Rolle.
Stan breakt Roger auch zum Auftakt des vierten Satzes.
Wawrinka holt sich den dritten Satz im Eiltempo mit 6:1
Federer scheint geistig in der Kabine geblieben zu sein – es passte nichts mehr, vor allem auf der Vorhand.
Vor dem dritten Satz nimmt Wawrinka ein Medical Timout.
Tränen unter dem Tuch.
Unter Tränen verlässt Stan den Court.
Wenig später kommt er mit einer Bandage unter dem rechten Knie wieder aus der Kabine.
Federer holt sich das Break zum 4:2 und bringt danach auch den zweiten Satz mit 6:3 nach Hause.
Wawrinka lässt derweil sein Racket sprechen...
und schmettert es zu Boden.
Hier spricht der Furst.
Der erste Satz war ein Kampf auf Augenhöhe.
Federer holt sich den ersten Satz mi 7:5.
Wawrinka spielt nach 50 Minuten eine Vorhand ins Netz und...
... gibt damit den Startsatz ab.
Schenken sich nichts im ersten Satz: Roger Federer und Stan Wawrinka.
Die beiden Schweizer zeigen grossartiges Tennis in der Rod Laver Arena.
Noch kein Break zwischen Federer und Wawrinka im ersten Satz beim Stand von 5:5.
Nach Roger kommt auch Stan zu zwei Breakbällen, ...
... aber auch Roger kann diese abwehren und legt zum 3:2 vor.
Bei Wawrinkas zweitem Aufschlagspiel vergibt Federer drei Breakbälle.
Wawrinka erkämpft sich sein zweites Aufschlagspiel...
...und gleicht im ersten Satz zum 2:2 aus.
Ausgeglichener Start: Federer und Wawrinka gewinnen ihre Aufschlagspiel zum Auftakt ungefährdet.
Stan Wawrinka und Roger Federer: Welcher Schweizer zieht in den Final der Australian Open 2017 ein?

Australian Open 2017: das dramatische Halfinale

EPA

Roger Federer bezwingt Stan Wawrinka im Halbfinal des Australian Opens. Es war ein dramatisches Spiel, in dem sich Wawrinka nach Rückstand bravourös zurückkämpfte – doch am Ende obsiegte Federer. Und das sagte er im Platzinterview und gegenüber SRF nach dem Spiel.

Roger Federer über das Spiel gegen Stan Wawrinka:

«Ich bin etwas durcheinander vom Match. Die ersten zwei Sätze sind total normal abgelaufen. Wir spielten beide gut. Stan kam zu guten Chancen und hatte einige Breakbälle. Die zwei Sätze hätten ebenso an ihn gehen können. Deshalb war es umso wichtiger für mich, diese zu gewinnen.

Lesen Sie hier den Liveticker vom Spiel Federer gegen Wawrinka

Im dritten Satz habe ich mich eigentlich immer noch wunderbar gefühlt. Ich wollte aggressiv spielen und das ist mir anfangs auch gelungen. Doch Stan war nach seinem Verletzung-Time-Out entspannter und hat offensiv aufgespielt. Dann habe ich begonnen, schlecht zu servieren und ihm damit die Möglichkeit gegeben, zu punkten. Die hat er auch genutzt.

Ich musste sehr kämpfen, um wieder zurück ins Spiel zu finden. Auch im vierten Satz war ich noch nicht ganz im meinen Rhytmus.

Der fünfte Satz war dann einfach nur schräg. Auch weil ich mein Verletzung-Time-Out genommen habe, das mache ich sonst nie.»

Roger Federer über den Sieg gegen Stan Wawrinka:

«Ich fühle mich echt komisch. Ich habe auf die Anzeigetafel geschaut und gedacht: Ist es jetzt wirklich vorbei, habe ich wirklich gewonnen? Es fühlt sich so unrealistisch an, gegen Stan zu spielen und dann sogar zu gewinnen. Ich kann mich noch gar nicht richtig freuen, weil ich weiss, wie viel der Finaleinzug ihm bedeutet hätte. Für mich ist es einfach wunderschön, jetzt im Final zu stehen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich so weit kommen würde.»

Die letzen Duelle von Federer und Wawrinka bei Grand-Slam-Turnieren:

2010 French Open Achtelfinal Federer s. Wawrinka 6:3, 7:6, 6:2 Wawrinka gewinnt im April seinen zweiten Titel auf Sand, jener Unterlage, auf der er im Jahr zuvor den damals frisch verheirateten Federer in Monte Carlo bezwungen hatte. Titelverteidiger Federer hatte im Januar in Melbourne triumphiert. Stan Wawrinka, die Nummer 24 der Welt, und 2003 in Paris Junioren-Sieger, zertrümmert nach verlorenem zweitem Satz sein Racket: «Ich war total frustriert, denn ich hatte das Gefühl, dominiert zu haben.» Federer scheitert in den Viertelfinals an Robin Söderling.
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2011 Australian Open Viertelfinal Federer s. Wawrinka 6:1, 6:3, 6:3 Wieder ist Federer Titelverteidiger. Doch Wawrinka steigt mit der Referenz eines Sieges gegen Roddick ins Duell. In seiner Box sitzt mit dem Schweden Peter Lundgren Federers ehemaliger Trainer, der sagt: «Stan ist jetzt ein Killer. Vorher war er viel zu sanft, zu nett.» Zu sehen ist davon dann aber nur wenig. «Ich wurde von A bis Z dominiert», sagt er. Federer lobt den Verlierer trotzdem: «Stan hat das Zeug, ein Major-Turnier zu gewinnen.» Federer unterliegt im Halbfinal Novak Djokovic.
2011 French Open Achtelfinal Federer s. Wawrinka 6:3, 6:2, 7:5 Obwohl die Nummer 14 der Welt, geht Stan Wawrinka zum achten Mal im neunten Duell als Verlierer vom Platz. «Ich habe ein Problem mit Federer. Wir haben eine sehr starke Beziehung zueinander. Ich weiss nicht, ob man von einer Blockade sprechen kann, aber auf dem Feld kann ich das nicht einfach zur Seite schieben», sagt Wawrinka danach. Federer besiegt im Halbfinal Novak Djokovic, der zuvor 41 Siege in Folge hatte feiern können. Im Final scheitert er zum vierten Mal an Rafael Nadal.
2014 Wimbledon Viertelfinal Federer s. Wawrinka 3:6, 7:6, 6:4, 6:4 Wawrinka gewinnt im Januar die Australian Open, und er ist in der Weltrangliste als Nummer 3 direkt vor Federer klassiert. Zudem hat er mit dem Final von Monte Carlo das letzte Duell gewonnen. Aber wegen Regen hatte der Romand vor der «Battle of Switzerland», wie britische Medien martialisch titeln, an drei Tagen hintereinander spielen müssen. Nach dominantem Start schwinden die Kräfte. «Er bewegte sich immer langsamer», beobachtet Federer, der im Final gegen Novak Djokovic verliert.
2015 French Open Viertelfinal Wawrinka s. Federer 6:4, 6:3, 7:6 Im fünften Anlauf gelingt Wawrinka der erste Sieg gegen Federer auf Grand-Slam-Stufe, der dritte insgesamt, der dritte auch auf Sand. Zwar hatte er einen Monat zuvor in Rom den Halbfinal gegen Federer verloren, dort aber Sandkönig Rafael Nadal ausgeschaltet. In Paris deklassiert er Federer. «Stan war in allen Belangen besser, ich hoffe, er holt jetzt auch den Titel», sagt der Unterlegene. Sein Wunsch geht in Erfüllung: Wawrinka bezwingt im Final den favorisierten Djokovic im «Spiel meines Leben».
Roger Federer und Stan Wawrinka duellieren sich heute zum 22. Mal.

2010 French Open Achtelfinal Federer s. Wawrinka 6:3, 7:6, 6:2 Wawrinka gewinnt im April seinen zweiten Titel auf Sand, jener Unterlage, auf der er im Jahr zuvor den damals frisch verheirateten Federer in Monte Carlo bezwungen hatte. Titelverteidiger Federer hatte im Januar in Melbourne triumphiert. Stan Wawrinka, die Nummer 24 der Welt, und 2003 in Paris Junioren-Sieger, zertrümmert nach verlorenem zweitem Satz sein Racket: «Ich war total frustriert, denn ich hatte das Gefühl, dominiert zu haben.» Federer scheitert in den Viertelfinals an Robin Söderling.

Keystone

Roger Federer über sein Verletzungs-Time-Out:

«Ich habe Probleme im oberen Teil des Beines. Ich spüre das schon seit dem zweiten Match am Australian Open. Ich nehme sonst nie Time-Outs. Doch diesmal hoffte ich, dass mein Physio irgendetwas ausrichten kann. Und er hat magische Hände.»

Federer über die Räumlichkeiten im Stadion:

«Stan und ich haben uns während der Pausen im gleichen Zimmer aufgehalten. Hinter dem Physioraum liegt das WC. Beim Stans Verletzungs-Time-Out sah ich auf meinem Weg nach hinten, wie er versorgt wurde. Beim zweiten Time-Out war es umgekehrt. Solche Situationen gibt es sonst eigentlich nicht an Grand-Slam-Turnieren. Doch wir kennen uns sehr gut und es war dementsprechend vertraut.»

Federer über die Vorbereitungen für den Final:

«Ich bin sehr froh, dass ich nun zwei Tage frei habe. Diese Erholungszeit könnte Wunder wirken für den Final. Heute abend feiere ich sicherlich noch ein bisschen meinen Sieg und lasse mich massieren. Doch ab morgen beginnt die Vorbereitung für den Final. Ich werde den Halbfinal zwischen Nadal und Dimitrov schauen und mich dann mental auf meinen Finalgegner einstellen.»

Das sind alle Turniersiege von Roger Federer:

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.
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93. Titel, Wimbledon 2017 Marin Cilic, 6:3, 6:1, 6:4
92. Titel, Halle 2017 Alexander Zverev, 6:1, 6:3
91. Titel, Miami 2017 Rafael Nadal, 6:3, 6:4
90. Titel, Indian Wells 2017 Stan Wawrinka, 6:4, 7:5.
89. Titel, Australian Open 2017 Rafael Nadal, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3.
88. Titel, Basel 2015 Rafael Nadal, 6:3, 5:7, 6:3.
87. Titel, Cincinnati 2015 Novak Djokovic, 7:6 (7:1), 6:3.
86. Titel, Halle 2015 Andreas Seppi, 7:6 (7:1), 6:4
85. Titel, Istanbul 2015 Pablo Cuevas, 6:3, 7:6 (13:11)
84. Titel, Dubai 2015 Novak Djokovic, 6:3, 7:5.
83. Titel, Brisbane 2015 Milos Raonic, 6:4, 7:6, 6:4. - Es war Federers 1000. ATP-Karriere-Sieg.
82. Titel, Basel 2014 David Goffin, 6:2, 6:2.
81. Titel, Schanghai 2014 Gilles Simon, 7:6 (8:6), 7:6 (7:2)
80. Titel, Cincinnati 2014 David Ferrer, 6:3, 1:6, 6:2.
79. Titel, Halle 2014 Alejandro Falla, 7:6, 7:6
78. Titel, Dubai 2014 Tomas Berdych, 3:6, 6:4, 6:3.
77. Titel, Halle 2013 Michail Juschni, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.
76. Titel, Cincinnati 2012 Novak Djokovic, 6:0, 7:6 (9:7)
75. Titel, Wimbledon 2012 Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
74. Titel, Madrid 2012 Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5.
73. Titel, Indian Wells 2012 John Isner, 7:6, 6:3.
72. Titel, Dubai 2012 Andy Murray, 7:5 6:4.
71. Titel, Rotterdam 2012 Juan Martin Del Potro, 6:1, 6:4.
Federer feiert 2011 an den ATP World Tour Finals in London den 70. Titel im 100. Final Jo-Wilfried Tsonga, 6:3, 6:7, 6:3
69. Titel in Paris-Bercy Jo-Wilfried Tsonga, 6:1, 7:6
68. Titel in Basel 2011 Kei Nishikori, 6:1, 6:3
67. Titel in Doha 2011 Nikolay Davydenko, 6:3, 6:4
66. Titel an den World Tour Finals in London 2010 Rafael Nadal, 6:3, 3:6, 6:1
65. Titel in Basel 2010 Novak Djokovic, 6:4, 3:6, 6:1
64. Titel in Stockholm 2010 Florian Mayer, 6:4, 6:3
63. Titel in Cincinnati 2010 Mardy Fish, 6:7, 7:6, 6:4
62. Titel: Federer gewinnt die Australian Open 2010 Andy Murray, 6:3, 6:4, 7:6
61. Titel in Cincinnati 2009 Novak Djokovic, 6:1, 7:5
60. Titel: Wimbledon 2010 Andy Roddick, 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14
59. Titel: Ein emotionaler Titel! Federer gewinnt 2009 endlich die French Open in Paris Robin Söderling, 6:1, 7:6, 6:4
58. Final in Madrid 2009 Rafael Nadal, 6:4, 6:4
57. Final in Basel 2008 David Nalbandian, 6:3, 6:4
56. Titel: Federer gewinnt die US Open 2008 Andy Murray, 6:2, 7:5, 6:2
55. Titel in Halle 2008 Halle. Philipp Kohlschreiber, 6:3, 6:4
54. Titel in Estoril 2008 Nikolay Davydenk0, 7:6, 1:2 (w.o.)
53. Titel in Schanghai 2007 David Ferrer, 6:2, 6:3, 6:2
52. Titel in Basel 2007 Jarkko Nieminen, 6:3, 6:4
51. Titel: US Open-Sieg 2007 Novak Djokovic, 7:6, 7:6, 6:4
50. Titel in Cincinnati 2007 James Blake, 6:1, 6:4
49. Titel: Skpektakulärer Wimbledon-Triumph 2007 Rafael Nadal, 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2
48. Titel in Hamburg 2007 Rafael Nadal, 2:6, 6:2, 6:0
47. Titel in Dubai 2007 Mikhail Juschni, 6:4, 6:3
46. Titel: Federers Sieg an den Australian Open 2007 Fernando Gonzalez, 7:6, 6:4, 6:4
45. Titel in Schanghai 2006 James Blake, 6:0, 6:3, 6:4
44. Titel in Basel 2006 Fernando Gonzalez, 6:3, 6:2, 7:6.
43. Titel in Madrid 2006 Fernando Gonzalez, 7:5, 6:1, 6:0
42. Titel in Tokio 2006 Tim Henman, 6:3, 6:3
41. Titel: Federer gewinnt 2006 auch die US Open Andy Roddick, 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
40. Titel in Toronto 2006 Richard Gasquet, 2:6, 6:3, 6:2
39. Titel, Federer gewinnt 2006 Wimbledon Rafael Nadal, 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
38. Titel in Hamburg 2006 Tomas Berdych, 6:0, 6:7, 6:2
37. Titel in Miami 2006 Ivan Ljubicic, 7:6, 7:6, 7:6
36. Titel in Indian Wells 2006 James Blake, 7:5, 6:3, 6:0
35. Titel: Ein emotionaler Titel: Federer gewinnt 2006 die Australian Open Marcos Baghdatis, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
34. Titel in Doha 2006 Gaël Monfils, 6:3, 7:5
33. Titel in Bangkok 2005 Andy Murray, 6:3, 7:5
32. Titel: Federer gewinnt 2005 die US Open Andre Agassi, 6:3, 2:6, 7:6, 6:1
31. Titel in Cincinnati 2005 Andy Roddick, 6:3, 7:5
Federer gewinnt Wimbledon 2005, sein 30. Titel Andy Roddick, 6:2, 7:6, 6:4
29. Titel in Halle 2005 Marat Safin, 6:4, 6:7, 6:4
28. Titel in Hamburg 2005 Richard Gasquet, 6:3, 7:5, 7:6
27. Titel in Miami 2005 Rafael Nadal, 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1
26. Titel in Indian Wells 2005 Lleyton Hewitt, 6:2, 6:4, 6:4
25. Titel in Dubai 2005 Ivan Ljubicic, 6:1, 6:7, 6:3
24. Titel in Rotterdam 2005 Ivan Ljubicic, 5:7, 7:5, 7:6
23. Titel in Doha 2005 Ivan Ljubicic, 6:3, 6:1
22. Titel in Houston 2004 Lleyton Hewitt, 6:3, 6:2
21. Titel in Bangkok 2004 Andy Roddick, 6:4, 6:0
Federer gewinnt zum ersten Mal die US Open, sein insgesamt 20. Titel Lleyton Hewitt, 6:0, 7:6, 6:0
19. Titel in Toronto 2004 Andy Roddick, 7:5, 6:3
18. Titel in Gstaad 2004 Igor Andrejev, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3
Der zweite Wimbledon-Titel 2004: Sein insgesamt 17. Titel Andy Roddick, 4:6, 7:5, 7:6, 6:4
16. Titel in Halle 2004 Mardy Fish, 6:0, 6:3
15. Titel in Hamburg 2004 Guillermo Coria, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
14. Titel in Indian Wells 2004 Tim Henman, 6:3, 6:3
13. Titel in Dubai 2004 Feliciano Lopez, 4:6, 6:1, 6:2
Der erste Autralian Open-Sieg: Jahr 2004, sein 12. Titel Marat Safin, 7:6, 6:4, 6:2
11. Titel in Houston 2003 Andre Agassi, 6:3, 6:0, 6:4
10. Titel in Wien 2003 Carlos Moya, 6:3, 6:3, 6:3
Federers erster Grand Slam-Sieg: Wimbledon 2003 Mark Philippoussis, 7:6, 6:2, 7:6
8. Titel in Halle 2003 Nicolas Kiefer, 6:1, 6:3
7. Titel in München 2003 Jarkko Nieminen, 6:1, 6:4
6. Titel in Dubai 2003 Jiri Novak, 6:1, 7:6
5. Titel in Marseille 2003 Jonas Bjorkman, 6:2, 7:6
4. Titel in Wien 2002 Jiri Novak, 6:4, 6:1, 3:6, 6:4
3. Titel in Hamburg 2002 Marat Safin, 6:1, 6:3, 6:4
2. Titel in Sydney 2002 Juan Ignacio Chela, 6:3, 6:3
Roger Federers erster Titel auf der ATP-Tour, Mailand 2001 Julien Boutter, 6:4, 6:7, 6:4

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.

Andy Wong

Federer über Halbfinalist Rafael Nadal:

«Ein Spiel gegen Rafa wäre definitiv die grösste Herausforderung für mich. Ich bin der wohl grösste Fan von ihm, ich liebe sein gewaltiges Spiel. Er ist ein unglaublicher Athlet. Ein Final gegen ihn wäre eine «epische Schlacht». Ich würde alles geben und es wäre mir egal, wenn ich nach dem Australian Open fünf Monate lang nicht gehen könnte.

Wie ich kommt Rafa von einer Verletzungspause zurück. Auch er hätte wohl nie gedacht, es in Melbourne so weit zu schaffen. Vor wenigen Monaten haben wir an der Eröffnung seiner Nachwuchs-Akademie noch eine Spasspartie veranstaltet. Im Final gegeneinander zu spielen, würde sich für uns beide irgendwie unrealistisch anfühlen.»

Federer über Halbfinalist Grigor Dimitrov:

«Er ist ein unglaublich kompletter Spieler. Ich mag seine Spielart und freue mich, dass er so weit gekommen ist. Ein Spiel gegen ihn wäre körperlich enorm anstrengend. Er hat in seiner Karriere schon einige Top-Spieler geschlagen.»