Vuelta

Roglic siegt zum Auftakt und baut beeindruckende Serie aus

Der Vorjahressieger jubelt zum Auftakt: Primoz Roglic gewinnt die 1. Etappe der diesjährigen Vuelta

Der Vorjahressieger jubelt zum Auftakt: Primoz Roglic gewinnt die 1. Etappe der diesjährigen Vuelta

Primoz Roglic legt gleich zu Beginn der 75. Spanien-Rundfahrt die Karten auf den Tisch. Der Vorjahressieger aus Slowenien gewinnt im Baskenland die 1. Etappe und sichert sich das rote Leadertrikot.

Als ehemaliger Juniorenweltmeister im Skispringen ist sich Primoz Roglic Höhenflüge gewohnt. Dass er auch im Radsport zu den Allerbesten gehört, beweist er seit 2016 mit beeindruckender Konstanz - was seine Serie bei Grand Tours beweist. Denn auch bei seiner siebten Teilnahme an einer dreiwöchigen Rundfahrt holt Roglic einen Etappensieg - und diesmal sogar schon am ersten Tag.

Gut zwei Wochen nach seinem Sieg im Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich bewies Roglic im Norden Spaniens erneut seine gute Form. Der diesjährige Gesamtzweite der Tour de France lieferte sich im bis zu 11 Prozent steilen Schlussanstieg zum Mont Arrate mit den anderen Mitfavoriten um den Gesamtsieg einen packenden Schlagabtausch. 800 Meter vor dem Ziel gelang es dem Leader vom Team Jumbo-Visma letztlich, die Konkurrenz mit einer Attacke abzuschütteln. Richard Carapaz aus Ecuador und der Ire Dan Martin belegten mit einer Sekunde Rückstand die Plätze 2 und 3.

Froome früh abgehängt

Zu den Verlierern gehörte Carapaz' Teamkollege Chris Froome. Der Brite musste bereits im zweitletzten Anstieg des Tages abreissen lassen, als sein Team Ineos Grenadiers an der Spitze das Tempo forcierte. Der vierfache Gewinner der Tour de France, der seit seinem schweren Sturz im Sommer 2019 bislang nie mehr sein früheres Leistungsniveau erreichen konnte, büsste am Ende über elf Minuten auf die Spitze ein.

Erstaunlich gut hielt sich im bergigen Finale Gino Mäder. Der Vuelta-Debütant klassierte sich mit 1:42 Minuten Rückstand als 21. und bester Schweizer. Für Mathias Frank war die Rundfahrt jedoch nach wenigen Kilometern bereits zu Ende. Der Luzerner musste das Rennen gesundheitlich angeschlagen aufgeben.

Auch in den kommenden Tagen bleibt das Terrain der auf 18 Etappen verkürzten letzten Grand Tour des Jahres anspruchsvoll. Während das 2. Teilstück eine Angelegenheit für bergfeste Ausreisser sein könnte, steht in der 3. Etappe schon die nächste Bergankunft im Programm. Dank zusätzlichen Bonifikationen geht Roglic mit einem Vorsprung von fünf Sekunden auf Carapaz in den zweiten Tag am Mittwoch.

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