Mountainbike

Jolanda Neff im letzten Rennen noch abgefangen

Geschlagen: Jolanda Neff fehlt bei der Saison-Derniere in West Virginia die Energie. (Archivbild)

Geschlagen: Jolanda Neff fehlt bei der Saison-Derniere in West Virginia die Energie. (Archivbild)

Jolanda Neff entgleitet der vierte Gewinn des Gesamtweltcups im letzten Rennen der Saison.

Die angeschlagene Ostschweizerin kam bei der Derniere in Snowshoe (USA) nicht über Platz 11 hinaus und wurde in der Gesamtwertung noch von der Amerikanerin Kate Courtney abgefangen.

Courtney, die drei der ersten vier Cross-Country-Rennen der Saison gewonnen hat, reichte ein 5. Rang, um sich bei letzter Gelegenheit wieder an Neff vorbeizuschieben. Den Tagessieg holte sich die französische Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot vor der Niederländerin Anne Terpstra und der Britin Annie Last.

Mit vier Gesamtsiegen wäre Neff mit der Rekordhalterin Gunn-Rita Dahle Flesja gleichgezogen. Stattdessen triumphierte die 23-jährige Kalifornierin Courtney gut ein Jahr nach ihrem überraschenden WM-Titel in Lenzerheide zum ersten Mal. Für Neff resultierte der 2. Schlussrang, der bestens zu ihrer Saison passt: Bis auf den vierten Vollerfolg an der EM blieb sie 2019 im Cross-Country ohne Sieg. In vier der sieben Weltcuprennen belegte sie den 2. Platz, wie auch an der WM vor einer Woche in Kanada.

Neff ging lediglich mit einer Reserve von 20 Punkten auf Courtney und aus einer schlechten Startposition ins letzte Rennen, weil sie schon zwei Tage zuvor im Short Track (16. Platz) Probleme bekundet hatte. Zwar kämpfte sie sich rasch an die Spitze vor, in der dritten von sieben Runden fiel sie aber innert kurzer Zeit entscheidend zurück. In der Folge schaffte sie den Anschluss zu den vorderen Rängen nicht mehr. Im Ziel betrug der Rückstand auf die Siegerin Ferrand-Prévot etwas mehr als drei Minuten und jener auf den benötigten 6. Platz 48 Sekunden.

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