Leichtathletik

Schwacher Auftritt von Asafa Powell bei Comeback

Asafa Powell enttäuschte beim Comeback

Asafa Powell enttäuschte beim Comeback

Asafa Powell erleidet am Meeting in Luzern bei seinem Comeback eine deutliche Niederlage. Der ehemalige Weltrekordhalter wird vor 6600 Zuschauern auf der Allmend über 100 m nur Vierter.

Am Ende lief Powell bei seinem ersten Rennen seit einem Jahr 10,30 Sekunden. Für den ehemaligen Staffel-Weltmeister und Staffel-Olympiasieger war es der erste Auftritt nach seiner Dopingsperre, die am Montag vom internationalen Sportgericht auf sechs Monate reduziert worden war. Powell wurde im letzten Juni an den nationalen Trials die Einnahme des Stimulans Oxilofrin nachgewiesen, aus Sicht des Sprinters war dies jedoch durch verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel unwissentlich in seinen Körper gelangt.

Über 100 m der Frauen wurde die Jahresschnellste Michelle-Lee Ahye ihrer Favoritenrolle gerecht. Die 22-Jährige aus Trinidad und Tobago siegte bei einem Gegenwind von 0,7 m/s in 11,09 Sekunden und doppelte später auch über 200 m nach, zog sich dabei aber eine Oberschenkelverletzung zu.

Die schnellste Schweizer Sprinterin Mujinga Kambundji stellte in Luzern unter Beweis, dass ihre Form im Hinblick auf die in knapp einem Monat beginnenden Europameisterschaften in Zürich stimmt. Über die halbe Bahnrunde verbesserte die 22-jährige Bernerin trotz einem Gegenwind von 0,9 m/s ihre persönliche Bestzeit um zwölf Hundertstel und belegte in 23,12 Sekunden den guten vierten Rang. Über die kurze Sprintdistanz klassierte sich Kambundji in 11,50 Sekunden im 5. Rang.

Ebenfalls einen guten Wettkampf zeigte Nicole Büchler. Die Stabhochspringerin musste sich nur von der amerikanischen Olympiasiegerin Jennifer Suhr (4,60 m) geschlagen geben und wurde mit 4,50 m Zweite. Auf der Höhe von 4,55 m, ihrer Saisonbestleistung, scheiterte Büchler im dritten Versuch nur knapp.

Über 100 m Hürden setzte sich etwas überraschend Kristi Castlin durch. Die Amerikanerin schlug den beiden Favoritinnen, Weltmeisterin Brianna Rollins und Olympiasiegerin Sally Pearson, ein Schnippchen und siegte in 12,81 Sekunden. In der B-Serie setzte es für Lisa Urech eine weitere Enttäuschung ab. Die Bernerin blieb mit 13,69 Sekunden mehr als eine Sekunde über ihrem Schweizer Rekord.

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