Leichtathletik

Julien Wanders bleibt im Valencia-Halbmarathon unter einer Stunde

Julien Wanders blieb beim Halbmarathon in Valencia unter einer Stunde

Julien Wanders blieb beim Halbmarathon in Valencia unter einer Stunde

Julien Wanders legt in Valencia die Halbmarathon-Distanz zum zweiten Mal in seiner Karriere unter einer Stunde zurück. Der Genfer kommt nach 59:55 Minuten ins Ziel.

Wanders blieb bloss um 42 Sekunden über dem eigenen Europarekord aus dem Februar 2019. Die Leistung vom Sonntag ist beachtlich, denn der Romand hatte sich nicht spezifisch auf dieses Rennen vorbereitet. Wanders wurde in Spanien erstmals von seinem neuen Trainer Renato Canova begleitet. Der 75-jährige Italiener lebt wie der 24-jährige Genfer mehrheitlich in Kenia.

An der Spitze des Rennens pulverisierte der Kenianer Kibiwott Kandie den Weltrekord für die 21,0975 km. Der 24-Jährige blieb in 57:32 Minuten um 29 Sekunden unter der bisherigen Bestmarke seines Landsmannes Geoffrey Kamworor, der diese vor etwas mehr als einem Jahr in Kopenhagen gesetzt hatte. Insgesamt blieben in Valencia vier Läufer unter dem bisherigen Weltrekord.

Nach dem Startschuss heftete sich Wanders an die Fersen der Führungsgruppe. Bereits nach vier Kilometern liess der Europarekordhalter die afrikanischen Spitzenläufer ziehen und fand sein eigenes Tempo. Um Wanders bildete sich eine fünfköpfige Verfolgergruppe, welche die 10-km-Marke nach 28:23 Minuten passierte. Diese Taktik zahlte sich für Wanders aus. Er hielt sein Tempo bis zum Schluss hoch und sicherte sich in 59:55 den 8. Platz.

Damit lieferte der Genfer in der spanischen Laufmetropole erneut ein Topresultat ab. Nachdem er an der Halbmarathon-WM 2018 an selber Stätte ebenfalls mit Platz 8 eine Spitzenklassierung erreicht hatte, stellte er nun den zweitbesten Wert seiner Karriere auf. Wanders blieb damit deutlich unter seiner Saisonbestleistung von 1:00:46 Stunden, welche er in Ras Al Khaimah (UAE) im Februar und an der WM in Gdynia (POL) im Oktober gelaufen war.

Der Strassenläufer Wanders hatte in den letzten Jahren im Sommer die Bahnsaison absolviert, um die Grundschnelligkeit zu verbessern. Er wird im kommenden Jahr an den Olympischen Spielen in Tokio auch auf der Bahn starten, danach richtet er sein Augenmerk auf das Marathondebüt.

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