Wilson klassierte sich in seinem Vorlauf mit 10,24 Sekunden im fünften Rang und qualifizierte sich als letzter von sechs Lucky Losern für die nächste Runde. Am Ende entschieden drei Tausendstel zugunsten des 26-jährigen Baslers, dessen Schweizer Rekord bei 10,11 Sekunden liegt.

Der mässige Auftritt Wilson blieb damit ohne Folgen, er darf am Samstagabend noch einmal ran. Dem gebürtigen Jamaikaner missriet für einmal der Finish. "Die letzten 30 Meter waren nicht flüssig. Irgendwie habe ich das Rennen nicht fertig gebracht. Dabei war der Start noch nie so gut wie in diesem Jahr", sagte Wilson.

Usain Bolt ist auch nach den Vorläufen der Favorit über 100 m. Der Star der Leichtathletik zeigte zwar einen schlechten Start - wahrscheinlich wollte er kein Risiko eingehen - , dann legte er einen Zwischenspurt hin und liess es danach austrudeln. 10,07 reichten locker zum Sieg. Für den bald 31-jährigen Jamaikaner ist London der letzte Auftritt auf grosser Bühne.

Der Schnellste im Vorlauf war Bolts Landsmann Julian Forte, der in 9,99 Sekunden als Einziger unter 10 Sekunden blieb.