Tessa Worley hat sich zum zweiten Mal nach Schladming 2013 den Weltmeistertitel im Riesenslalom gesichert. Die 27-jährige Französin, die schon nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen hatte, verwies in St. Moritz die Amerikanerin Mikaela Shiffrin um 34 Hundertstel auf Rang 2. Bronze ging mit 0,74 Sekunden Rückstand an die Italienerin Sofia Goggia.

Die jungen Schweizerinnen zählten nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lara Gut nicht zu den Kandidatinnen auf eine Medaille. Mit Mélanie Meillard (13.) und Simone Wild (14.) wussten dennoch zwei Fahrerinnen von Swiss-Ski mit einer Top-15-Platzierung zu überzeugen.

Riesenslalom: Schweizerinnen müssen sich mit Rang 13 und 14 begnügen

Riesenslalom: Schweizerinnen müssen sich mit Rang 13 und 14 begnügen

Das sagen Mélanie Meillard und Simone Wild.

Die 23-jährige Zürcherin Simone Wild hatte als Fünfte nach halbem Pensum gar am Podest geschnuppert, verlor im zweiten Lauf aber viel Zeit und büsste noch neun Ränge ein. Den umgekehrten Weg machte die erst 18-jährige Walliserin Mélanie Meillard, die sich im zweiten Durchgang vom 21. auf den 13. Rang verbesserte. 

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