Weil Spanien im Parallelspiel Frankreich 2:1 bezwang, konnte sich die Equipe von Trainerin Nora Häuptle nicht mehr an den Spanierinnen vorbei schieben.

Selbst erfüllten die Schweizerinnen gegen die vorzeitig für die Halbfinals qualifizierten und nicht in Bestbesetzung angetretenen Norwegerinnen die Vorgabe eines Sieges mit mehr als einem Tor Differenz auf überzeugende Art. Dank zwei Treffern von Géraldine Reuteler nach Cornern gingen die Schweizerinnen bis zur 49. Minute mit 2:0 in Front. Nach dem kuriosen Anschlusstreffer in 79. Minute , einer nicht mehr abgelenkten Flanke aus grosser Distanz, gelang Alisha Lehmann in der 90. Minute nach schöner Vorarbeit von Fiona Hubler das 3:1.

Mit vier Punkten aus den drei Gruppenspielen schieden die als Aussenseiterinnen angetretenen Schweizerinnen als Gruppendritte aus. Das Zünglein an der Waage spielte letztlich der beim 2:2 im Startspiel gegen Frankreich eingehandelte 0:2-Rückstand. Dennoch konnte Nationalcoach Häuptle ein positives Fazit vom Heimturnier ziehen.