Der Faux-Pas soll allerdings auf rechtlich relevante Entscheide aus den vergangenen Wochen keinen Einfluss haben, schreibt die Organisation.

Die Schweizer Liga reagierte mit dem Communiqué auf Medienberichte, in denen es geheissen hatte, die sechs gesperrten Sion-Spieler Stefan Glarner, Billy Ketkeophomphone, Mario Mutsch, Pascal Feindouno, José Gonçalves und Gabri seien zu Beginn der Saison (Anfang August) schon einmal qualifiziert worden. Die SFL erklärte, aufgrund von automatisierten Abläufen seien dem Walliser ASL-Klub irrtümlicherweise tatsächlich standardisierte "Qualifikations"-Formulare zugestellt worden. Dieses Versehen sei zwar bedauerlich, ändere aber nichts an der Sachlage.

Noch ist offen, ob dem FC Sion Forfait-Niederlagen aufgebrummt werden, weil der Verein des umstrittenen Präsidenten Christian Constantin nicht-einsatzberechtigte Spieler in der Meisterschaft aufs Feld geschickt haben soll.