Beide Tore auf der Maladière fielen innerhalb von acht Minuten in der ersten Halbzeit. Sions Verteidiger Ermir Lenjani verwertete einen wunderbaren Steilpass des Teenagers Bastien Toma über gut 30 Meter, und der Neuenburger Goalgetter Raphaël Nuzzolo traf nach einem Rückpass von der Grundlinie von Max Veloso.

Die meiste Zeit jedoch neutralisierten sich die beiden Mannschaften. Murat Yakin schickte die gleichen elf Spieler wie in Luzern auf den Platz und wählte erneut das 3-5-2 respektive - in der defensiven Variante - das 5-3-2. Der Neuenburger Trainer Michel Decastel hatte dies vorweggenommen und antwortete erfolgreich mit der gleichen Taktik.

Resultatmässig hat sich der Aufsteiger von der Serie von fünf Niederlagen erholt. Aus den letzten drei Spielen haben fünf Punkte herausgeschaut. Die Abwehr liess sich in dieser Zeit nur noch zweimal bezwingen. In den ersten sieben Runden hatte Xamax 20 Tore kassiert.

In der Schlussphase der ereignisarmen Partie rettete Torhüter Laurent Walthert den Neuenburgern einen Punkt, wie er das schon beim 0:0 in Zürich gegen den FCZ mit vielen Paraden getan hatte. Diesmal rettete er nach 76 Minuten gegen Sions Verteidiger André Neitzke im Anschluss an einen Freistoss des erneut eingewechselten Pajtim Kasami.

Telegramm:

Neuchâtel Xamax - Sion 1:1 (1:1)

6336 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 29. Lenjani (Toma) 0:1. 37. Nuzzolo (Veloso) 1:1.

Neuchâtel Xamax: Walthert; Gomes, Oss, Huyghebaert; Fejzulahi (40. Tréand), Pickel, Doudin, Kamber; Veloso (78. Di Nardo), Nuzzolo (92. Karlen), Ramizi.

Sion: Fickentscher; Ndoye, Nietzke, Raphael (46. Song); Maçeiras, Kouassi, Toma, Lenjani; Fortune (75. Adryan), Itaitinga (61. Kasami), Djitté.

Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Ademi, Djuric, Kone, Le Pogam, Santana, Sejmenovic und Xhemajli (alle verletzt). Sion ohne Abdellaoui, Acquafresca, Angha, Carlitos, Grgic, Kukeli und Mitryushkin (alle verletzt). Verwarnungen: 91. Di Nardo (Foul), 91. Kasami (Foul).