Stinkefinger-Afffäre

Ottmar Hitzfeld für zwei Spiele gesperrt - und eine Busse kriegt er auch noch

Ottmar Hitzfeld wurde von der Fifa für zwei Spiele gesperrt.

Ottmar Hitzfeld wurde von der Fifa für zwei Spiele gesperrt.

Die FIFA sperrt Ottmar Hitzfeld wegen des gestreckten Mittelfingers für zwei Spiele der WM-Qualifikation büsste ihn mit 7000 Franken. Er kann das Team in den Partien gegen Zypern nicht betreuen.

Gegen das Urteil kann der SFV nicht rekurrieren, weil die FIFA-Disziplinarkommission in ihrem Strafmass unter drei Spielsperren und 7500 Franken Busse blieb. Das gegen Hitzfeld angewandte Strafmass ist gemäss Art. 118 des FIFA-Disziplinarreglements nicht anfechtbar.

Hitzfeld: «Ich war einfach stinksauer»

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Zur Sperre kriegt der Nati-Coach auch noch eine Busse von 7000 Franken und Verfahrenskosten von 1000 Franken.

In der emotional aufgeladenen Atmosphäre im Stade de Suisse beim 1:1 im WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen am 12. Oktober hatte sich Hitzfeld zu einer Unbeherrschtheit hinreissen lassen: Er zeigte dem spanischen Schiedsrichter Fernandez Borbalan zweimal, in der Pause und unmittelbar nach dem Schlusspfiff, den gestreckten Mittelfinger und beteuerte danach, die Geste habe ihm selber gegolten.

Hitzfeld ist enttäuscht

Hitzfeld musste vom Urteil in seinen Ferien in Afrika Kenntnis nehmen. «Dieses Urteil ist sehr hart und für mich enttäuschend», so der Nationalcoach. Gegen Zypern wird er sowohl auswärts am 23. März wie auch im Heimspiel in Genf am 8. Juni auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Er darf vor und während dem Spiel die Coaching-Zone sowie die Schweizer Garderobe nicht betreten. Die Aufgabe des Coachings gegen Zypern übernimmt Hitzfelds Assistent Michel Pont.

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