Deutschland

Köln plant Quarantäne-ähnliches Trainingscamp

Keine einfache Situation für Trainer Markus Gisdol (links) und Sportchef Horst Heldt vom 1. FC Köln

Keine einfache Situation für Trainer Markus Gisdol (links) und Sportchef Horst Heldt vom 1. FC Köln

Der 1. FC Köln plant im Fall der Fortsetzung der Saison im Bundesliga-Fussball ein Quarantäne-ähnliches Trainingslager zu beziehen.

Die Mannschaft, in der am Freitag drei Coronavirus-Fälle bekannt wurden, werde einen möglichen Einstieg ins Mannschaftstraining freiwillig unter den Bedingungen eines Trainingslagers absolvieren, liess der Klub verlauten.

Dies gelte, sobald die Politik einen positiven Entscheid für eine Fortsetzung des Spielbetriebs fälle – frühestens also im Laufe der nächsten Woche.

Gemäss Medienberichten hat der Klubs nebst diversen Hotels auch die Räumlichkeiten der Sportschule Hennef reserviert, um sich dort vor dem ersten Spiel für acht Tage abschotten zu können.

Zwei Spieler und ein Betreuer mussten in eine zweiwöchige Quarantäne gehen. Das Training der übrigen Spieler soll unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts ab Montag wie zuvor in Kleingruppen aber weitergehen. Voraussetzung sei jedoch, dass bei den am Sonntag durchgeführten zweiten Tests keine weiteren Infektionen entdeckt würden.

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