Mit einem 2:0 in Montpellier über China zogen die Italienerinnen in die Viertelfinals der Endrunde in Frankreich ein.

Viertelfinal-Gegner von Italien ist die Niederlande, die sich gegen Japan dank zwei Toren von Lieke Martens mit 2:1 durchsetzte. Die Entscheidung für den Europameister führte Martens mit einem verwandelten Handspenalty in der 90. Minute herbei.

Die Niederländerinnen führten in Rennes nach dominanter Vorstellung durch den ersten Treffer von Like Martens (17.) zunächst verdient. Doch Japan gelang es, das hohe Tempo herauszunehmen - und war fortan ebenbürtig. Yui Hasegawa erzielte noch vor der Pause das 1:1 (43.). In der zweiten Hälfte waren die Asiatinnen dem Sieg vor allem im Finish sogar näher, als Hina Sugita etwa nur die Latte traf (79.). Doch dann verwertete Barcelona-Stürmerin Martens den Penalty sicher.

Für Italien erzielten Valentina Giacinti (15.) und Aurora Galli (49.) die Tore. Le Azzurre, die in ihrer schweren Vorrundengruppe Erste vor Australien und Brasilien geworden waren, begannen stark und gingen nach einer Viertelstunde durch die starke Giacinti verdient in Führung. Doch die Chinesinnen übernahmen danach die Spielkontrolle und drängten auf den Ausgleich.

Italiens Trainerin Milena Bertolini wechselte dann Mittelfeldspielerin Galli ein, um die Defensive zu stabilisieren. Doch dann sorgte die 22-Jährige von Juventus Turin mit einem nicht unhaltbaren Distanzschuss kurz nach der Pause gar für die Entscheidung. Es war bereits ihr drittes Turniertor als Einwechselspielerin.