Erst wenige Minuten sind im Spiel zwischen Thun und dem FCZ  vergangen, dann bekommen die beiden Mannschaften unerwarteten Spielerzuwachs: Ein kleiner Marder springt über das Spielfeld, bleibt stehen, rennt weiter. Die Spieler bleiben kurz stehen, irritiert. Dann beginnt der Marder sein seltsames Spiel von Neuem.

(Quelle: youtube/teleclubsport)

Marder beisst FCZ-Benito in den Finger

Nun reicht es Loris Benito, dem Verteidiger und Jungtalent des FCZ (seinen Einstand gab er übrigens 2009 beim FC Aarau). Er verfolgt das braune Wesen und fängt es schliesslich ein. Für seinen Einsatz wird Benito sogleich bestraft: Der Marder, total gestresst, beisst ihn in den Finger!

Das Tier kommt wieder frei - und Goalie David Da Costa schnappt sich den vierpfotigen Störefried. Da Costa in der Pause auf Teleclub: «Der Marder hat mich wohl auch gebissen. Ich spüre es aber dank den Handschuhen nicht.»

Dem Marder soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Ein Thuner Security-Angestellter sagt zu «Blick.ch»: «Wir haben den Marder auf der Wiese neben dem Stadion wieder freigelassen. Er soll in Ruhe weiterleben.»