Zahl der Woche
Die Statistiken zeigen: Der FC Basel lebt aktuell über seinen Verhältnissen

Der FCB steht aktuell auf Rang zwei der Tabelle und kann sich glücklich schätzen, dass dem so ist. Denn in vielen wichtigen Kernstatistiken ist der FCB im ligainternen Vergleich nur noch Mittelmass oder sogar unterer Durchschnitt.

Jakob Weber
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Ciriaco Sforzas FCB hat aktuell mehr Punkte, als er aufgrund der Leistung eigentlich erwarten kann.

Ciriaco Sforzas FCB hat aktuell mehr Punkte, als er aufgrund der Leistung eigentlich erwarten kann.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Es ist ihm ja hoch anzurechnen, dass FCB-Trainer Ciriaco Sforza sich immer schützend vor sein Team stellt. Dass er auch nach Niederlagen «Positives» entdeckt und sich und seinem Team stets eine gute «Entwicklung» attestiert. Doch es ist zu hoffen, dass Sforza zumindest intern auch mal den Hammer auspackt und Klartext redet. Denn der FC Basel lebt aktuell über seinen Verhältnissen.

Vor dem Spiel gegen den Tabellendrittletzten Luzern steht Basel zwar auf Rang 2 der Tabelle. Doch nach Verlustpunkten ist Rotblau bereits Vierter und in Anbetracht der Kernstatistiken hat der FCB Glück, dass er nicht noch weiter unten steht. Der Chancenverwertung sei Dank.

In einer Statistik ist der FCB sogar Schlusslicht. Kein Team lässt so viele gegnerische Abschlüsse zu, wie der selbsternannte Meisterkandidat. Auch der kommende Gegner Luzern erspielt sich mehr Abschlüsse und Torchancen und lässt weniger zu als der FCB. Es erwartet uns also ein Spiel auf Augenhöhe. Zumindest statistisch gesehen.