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Da schlägt das Fussballerherz höher – Eden Hazard zuzusehen ist eine Augenweide

Der belgische Shootingstar Eden Hazard trumpfte im gestrigen Spiel der Nations League gegen die Schweiz gross auf - und das obwohl ihm kein Tor gelang.

Christian Brägger
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Eden Hazard beschäftigt gerne gegnerische Verteidiger gleichzeitig: Hier sind Michael Lang (links) und Nico Elvedi seine Opfer.
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Im Warmup holt sich Eden Hazard den letzten Schliff. Hier vor dem Spiel um den dritten Platz an der WM 2018 zwischen seinen Belgiern und England.
Trickreich und wendig: Eden Hazard (rechts) lässt Frankreichs Benjamin Pavard im Halbfinal der WM 2018 ins leere rutschen.
Vor einiger Zeit: Ein noch etwas jüngerer Eden Hazard jubelt über einen Siegtreffer für den FC Chelsea.
In Frankreich beim OSC Lille (links) nahm Eden Hazards Karriere richtig Schwung auf.
Wie man Eden Hazard kennt: In Jubelpose nach einem Treffer für den FC Chelsea.
Dreh- und Angelpunkt im belgischen Team: Eden Hazard
Auch immer wieder Opfer von rüden Attacken auf dem Fussballfeld: Chelseas Eden Hazard ist meist nur unfair zu stoppen und muss oft leiden.
Eden Hazard führt die Roten Teufel (Belgien) nun auch als Captain an.
Matchwinner für Chelsea: Eden Hazard
Eden Hazard
Eden Hazard (fünfter von links) wurde ins Weltfussball-Team der Saison 2018 gewählt.
Eden Hazard mit verschmitztem Lächeln: Er macht auch im Anzug eine gute Figur.
Schnell wie der Blitz: Eden Hazard zieht davon.
Zu den publik gewordenen Vorwürfen im belgischen Fussball will sich Eden Hazard nicht äussern.
Kongeniales Trio: Romelu Lukaku (v.l.), Eden Hazard und Dries Mertens.
Elvedi und Lang versuchen Hazard zu stoppen, ein schwieriges Unterfangen.
Hier jagt Michael Lang dem Belgier hinterher.
Momentan ist Hazard noch bei Chelsea unter Vetrag - aber wie lange noch? Er macht kein Geheimnis daraus, dass er gerne nach Madrid wechseln würde.

Eden Hazard beschäftigt gerne gegnerische Verteidiger gleichzeitig: Hier sind Michael Lang (links) und Nico Elvedi seine Opfer.

Geert Vanden Wijngaert

Das Fussballerherz schlägt höher. Es ist wahrlich ein Genuss, Eden Hazard in Brüssel an diesem lauen Abend zuzusehen. Wie er den Ball eng führt, geradezu streichelt. Der 27-Jährige hat ihn zwar nicht oft, falls doch, wird es laut im Stadion. Sehr laut. Und gefährlich, sehr gefährlich. Weil Hazard stets Tempo macht. Oder den Ball rasch weitergibt und es dadurch vor der Pause zur Grosschance kommt. Oder dann beim 1:0 für Belgien durch Romelu Lukaku, an dessen Ursprung – natürlich – Hazard steht.

Er ist der Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. In der Nationalmannschaft. Im Club bei Chelsea, wo er in der Premier League seit Saisonstart siebenmal schon getroffen hat. Und er ist der Spieler, der die Frage, ob er derzeit der beste der Welt sei, mit einem «Ja» beantwortet. Dazu schmunzelt. Als ob dies ihm unangenehm sein müsste.

Wann geht es nach Madrid?

Dass Hazard in seinem 95. Länderspiel gegen die Schweiz kein Treffer gelingt, ist nur eine Randnotiz. Zumal der Captain der Belgier auch beim Siegtreffer erneut den Fuss im Spiel hat. Herrlich, wie er mit dem Absatz den Ball auf Lukaku weiterleitet. Seit mehr als sechs Jahren spielt Hazard für Chelsea, doch es ist eine Frage der Zeit, bis er sich wohl Real Madrid anschliesst.

Mit einem Wechsel kokettiert er schon längst, und jetzt, wo Cristiano Ronaldo nicht mehr bei den Königlichen wirbelt, wird ihr Werben um den Flügelspieler heftiger. Hazard sagt, einerseits würde er gerne den Club wechseln. Andererseits aber schlage sein Herz eben auch für die Londoner. Wie auch immer diese Geschichte enden wird, eines ist gewiss. Einen Spieler eines solchen Formats hat die Schweiz nicht. Und wird sie auch nicht so rasch haben. Dies zumindest war eine Erkenntnis am späten Abend in Brüssel. (cbr)