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FCL hat seinen Staff mit einem Mann für die Gesundheit verstärkt

Fitnesstrainer Michael Müller (links) im Gespräch mit FCL-Coach Thomas Häberli.

Fitnesstrainer Michael Müller (links) im Gespräch mit FCL-Coach Thomas Häberli.

Der FC Luzern hat eine ideale Vorbereitung hinter sich. Heute Samstag (19 Uhr) bestreitet er in St. Gallen seine Liga-Auftaktpartie.

Thomas Häberli schwärmt von seiner ersten Vorbereitung mit dem FC Luzern. «Die fünf Wochen sind ideal verlaufen.» Sie hätten das vollständige Programm durchziehen können. «Das gibt es selten», stellt er mit der Erfahrung vieler Jahre beim FC Basel und bei YB als Profi und Assistenzcoach fest.

Wenn Häberli sagt, dass die zuständige Person für das Material und die Wäsche wichtig für ihn ist, weil sie Einfluss auf die Mannschaft habe, dann sind das keine leeren Worte. Seit diesem Sommer steht Petra Suter im Training am Spielfeldrand. Sie hilft dem Staff und den Profis, wo sie kann.

Der Neue Michael Müller bringt Wissen mit

Seit dem Trainingsstart am 17. Juni ist ein ganz neues Gesicht auf dem Trainingsplatz zu sehen. Es ist jenes von Michael Müller (36). Der Sportwissenschaftler aus Basel ist in einem 50-Prozent-Pensum angestellt. Er war bis zur Trennung im Januar Leiter Fitness und Leistungsdiagnostik beim FC Basel. «Ich konnte Michael Müller zu uns in den Staff nehmen. Er bringt zusätzliches Wissen mit, damit wir noch besser sind», sagt Thomas Häberli.

Der Cheftrainer erklärt die Aufgabenteilung zwischen dem langjährigen Konditionstrainer Christian Schmidt und Michael Müller, die beide für die Spielerentwicklung im physischen Bereich zuständig sind: «Wenn ein Spieler nicht fit ist, kommt er zuerst zu Michael. Er arbeitet mit ihm, um ein gewisses Level zu erreichen, bevor Christian Schmidt mit dem Profi an der Rückkehr zum Spielen arbeitet.» Simpler den Job beschrieben, kann man sagen: «Müller ist zuständig, dass die Spieler gesund sind», drückt sich Häberli in dieser Sache sehr einfach aus.

Offensichtlich hat Michael Müller Erfolg. In intensiven fünf Wochen der Vorbereitung ist der FC Luzern von Verletzungen verschont geblieben. Jungprofi Marco Burch ist derzeit die einzige Ausnahme, er ist beim Meisterschaftsstart angeschlagen. Der Innenverteidiger laboriert an einer Adduktorenverletzung. Er gehört zu den fünf 18-Jährigen im Kader.

Die 17 weiteren Feldspieler plus die vier Torhüter sind alle fit. Häberli kann also in St. Gallen aus dem Vollen schöpfen. Übrigens: 32 Spiele könnten es mit dem Cup bis zum Winter werden, wenn der FCL den Einzug in die Europa League schafft, rechnete Häberli aus.

Ex-Profi Lustenberger arbeitet eng mit dem Coach zusammen

Der Luzern-Trainer ist zufrieden mit seinem Staff. «Wir sind sehr gut aufgestellt.» Dazu zählt er auch die Assistenten Thomas Binggeli und Manuel Klökler. Die beiden hat er im Februar bei seiner Ankunft in der Swisspor-Arena von Vorgänger René Weiler übernommen. Nach einer Angewöhnungs- und Anpassungsphase haben sie sich gefunden. «Ich bin zufrieden und froh um sie», sagt Häberli. Der Trainer hat eine dreijährige Ausbildung zum Master in Coaching an der Fachhochschule abgeschlossen, und arbeitet ebenfalls eng mit Ex-Profi Claudio Lustenberger, dem neuen Talentmanager, zusammen.

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