FCB-Zahl der Woche
FC Zürich gegen FC Basel ist auch das Duell der Überperformer

Wenn der FC Zürich am Samstagabend im Letzigrund den FC Basel empfängt, treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die in dieser Saison aus wenig relativ ziemlich viel gemacht haben, wie die Statistik zeigt.

Jakob Weber
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Arthur Cabral möchte am Samstag im Letzigrund erneut gegen Yanick Brecher netzen.

Arthur Cabral möchte am Samstag im Letzigrund erneut gegen Yanick Brecher netzen.

Georgios Kefalas/Keystone

Wenn der FCB am Samstag auf den FCZ trifft, ist das auf dem Papier bereits zum zweiten Mal in dieser Saison ein richtiges Spitzenspiel. Nur vier Punkte trennen die beiden Erzrivalen aktuell in der Tabelle. Beide stehen nach den peinlichen Cupblamagen unter der Woche gegen Carouge respektive Yverdon unter Wiedergutmachungsdruck und während der FCZ fast schon gewinnen muss, um den Anschluss nicht zu verlieren, will der FCB mit einem Auswärtssieg genau das erreichen.

Doch ein Blick auf unsere Zahlen zeigt: Sowohl der FC Basel als auch der FC Zürich überperformen gewaltig. Die Zürcher vor allem bei den eigenen Toren, der FCB sowohl vorne wie hinten. Die mittels der Wahrscheinlichkeit, dass ein Abschluss aus dieser Situation im Tor landet, errechneten erwartbaren Tore und Gegentore liegen beim FCB pro Spiel um insgesamt 0,9 Tore auseinander. Heisst: Pro Spiel schiesst Rotblau fast ein unerwartetes Tor mehr als der Gegner.

Schon viermal punktete der FCB in dieser Saison so bereits entgegen der Wahrscheinlichkeit. Beim 3:1 gegen den FCZ, beim 2:0 gegen St.Gallen und beim 1:1 gegen YB. Dazu kommt noch das 0:0 gegen Qarabag Agdam in der Conference League.

Der FCB verdient sich diese Punkte zwar mit einer überdurchschnittlichen Effizienz der Angreifer und dem überragend haltenden Heinz Lindner. Aber diese Zahlen zeigen auch, dass sich Rotblau nicht auf seinen Leistungen ausruhen sollte.