Der FC Luzern trifft heute Freitag am Uhrencup in Biel auf einen prominenten internationalen Gegner. Eintracht Frankfurt stand letzte Saison in den Halbfinals der Europa League und wurde in der Bundesliga Siebter. Trainer der Deutschen ist der frühere YB-Meistertrainer Adi Hütter.

Häberlis Wiedersehen mit dem Fitness-Guru

FCL-Coach Thomas Häberli freut sich allerdings vor allem auf den Fitness-Guru der Frankfurter: Werner Leuthard (57). Für Häberli und Leuthard kommt es nämlich zu einem Wiedersehen, beim FC Basel arbeiteten sie Tür an Tür. Der Luzern-Trainer schätzt seinen ehemaligen Arbeitskollegen. «Werner ist eine spannende Person», sagt Häberli über den Fitness- und Präventivtrainer, der den Übernamen Werner «Beinhart» hat. Leuthard arbeitete früher unter anderem für Erfolgscoach Felix Magath – und soll eine gewisse Mitschuld tragen, dass dieser von den Spielern «Quälix» genannt wurde.

Häberli seinerseits ist froh, wenn seine Spieler nach harten Wochen der Vorbereitung gegen Frankfurt «etwas frischer sind als im letzten Vergleich gegen Crystal Palace». Gegen das Premier-League-Team hatten die Luzerner am Dienstag in Biel in den regulären 90 Minuten 1:1 gespielt, im anschliessenden Elfmeterschiessen schwang Crystal Palace mit 6:5 obenaus.

Spielaufbau soll 
sauberer werden

Gegen Eintracht Frankfurt, das am Mittwoch im Uhrencup in Biel gegen die Young Boys 1:5 unterging und bei dem Neuzugang Djibril Sow verletzt ausfällt, wünscht sich Thomas Häberli einen saubereren Spielaufbau als gegen die Engländer. «Wir machten zu viele einfache Fehler und haben ein, zwei Chancen zu viel für Crystal Palace zugelassen», monierte er.

Häberli sah zudem, dass sich Torhüter Marius Müller mit seinen Vorderleuten erst noch finden muss. Für den vormaligen Ersatzkeeper von RB Leipzig war es das erste Spiel mit Luzern. Er strahlte Sicherheit aus und wirkte präsent. Häberli stellt denn auch klar, wie wichtig Müller ist: «Gott sei Dank haben wir ihn, er hatte in der zweiten Halbzeit einen Big Save.»

Nächster europäischer FCL-Gegner bleibt offen

Letztlich probt Luzern gegen Frankfurt international. Auf wen der FCL in der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation (25. Juli/1. August) trifft, bleibt nach dem 1:1 im Hinspiel der 1. Runde zwischen Riteriai aus Litauen und Klaksvik von den Färöer-Inseln offen.