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Der FC Basel verliert das Hinspiel in der Conference-League-Qualifikation gegen Bröndby Kopenhagen mit 0:1

Der FC Basel trifft heute ab 20.30 Uhr im Hinspiel der zweiten von drei Conference-League-Qualifikationsrunden auswärts auf Bröndby Kopenhagen. Unser Ticker ist wie immer live dabei.

Maximilian Karl Fankhauser
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Schon nach 18 Sekunden hat Bröndbys Simon Hedlund eine Riesenchance zum 1:0. Doch nachdem der Stürmer an Marwin Hitz vorbei ist, schiesst er neben das Tor.
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Auch Mathias Kvistgaarden (hier gegen Noah Katterbach) kommt in der Startphase immer wieder vorbei.
Wouter Burger setzt sich hier gegen Anis Slimane durch. Doch der offensive Mittelfeldspieler der Dänen ist ein ständiger Unruheherd.
Hier wird Slimane von drei Baslern gleichzeitig bearbeitet und zu Fall gebracht.
Andy Diouf versucht hier einen Ex-Basler vom Ball zu trennen. Blas Riveros spielte einst vier Jahre für Rotblau, ehe er vor zwei Jahren nach Kopenhagen wechselte und dort bereits seinen eigenen Fansong hat.
Zur Pause müssen sich die rund 200 mitgereisten Basler Fans mit einem 0:0 begnügen. Die grösste Chance des Spiels hatte Dan Ndoye vergeben, der alleine vor dem Bröndby-Keeper an selbigem scheiterte.
Marvin Hitz hatte am Donnerstagabend viel zu tun, war zumeist ein sicherer Rückhalt. Beim Gegentor war auch er machtlos.
Auch Kasim Adams kann den einschiessenden Divkovic nicht mehr stoppen.
Der Jubel bei Bröndby kennt keine Grenzen.
Da hatte er noch gut lachen. Andi Zeqiri mit einem unglücklichen Auftritt bei seinem Début in Rotblau. Erst verliert er den Ball vor dem Gegentor, dann landet seine Hand im Gesicht des Gegners.
Dan Ndoye im Zweikampf im Bröndby-Strafraum. Kurz darauf wird er penaltywürdig gefoult.
Ein Bild, das Bände spricht: Wouter Burger im Sprachgefecht mit der halben Bröndby-Mannschaft. Der Niederländer ist am Donnerstagabend oft da, wo es wehtut.
Auf FCB-Trainer Alex Frei wartet vor dem Match gegen die Young Boys einiges an Arbeit. Denn ein Ausscheiden hätte kapitale finanzielle Folgen für den FCB.

Schon nach 18 Sekunden hat Bröndbys Simon Hedlund eine Riesenchance zum 1:0. Doch nachdem der Stürmer an Marwin Hitz vorbei ist, schiesst er neben das Tor.

Claus Bech/EPA

Das Spiel:

Es ist ein Krampf. Der FC Basel bekundet grosse Mühe, um auf dieses Spiel Zugriff zu finden. Die ersten 15 Minuten gehören klar den Hausherren, die sich um den Basler Strafraum einnisten. Mehr und mehr kann Rotblau das Spiel beruhigen, kommt durch Ndoye gar zur grössten Chance der ersten Halbzeit. Dieser scheitert aber am Bröndby-Goalie.

Das gleiche Bild dann zu Beginn der zweiten Halbzeit. Bröndby drückt, der FCB hadert. Danach kommen die Basler zu einigen Chancen. Débutant Zeqiri verliert 15 Minuten vor Schluss den Ball, die Kopenhagener erzielen das 1:0 mit dem Konter durch Joker Divkovic. Der FCB hat danach kaum mehr eine Antwort bereit. Einzig Dan Ndoye in der letzten Minute, der im Strafraum penaltywürdig gefoult wird, diesen aber nicht kriegt, weil es in der Conference League keinen VAR gibt.

Der Beste:

Schwierig. Es war ein durchschnittlicher FC Basel. Einzig die Doppelacht um Andy Diouf und Wouter Burger dürften hier genannt werden. Vor allem Letzterer markierte eine gute Präsenz im Mittelfeld.

Das gab zu reden:

Début, Ballverlust vor dem Gegentor, Hand im Gesicht. Es waren ereignisreiche erste 20 Minuten von Andi Zeqiri im Dress des FC Basel. Auch die letzte Szene der regulären Spielzeit, wo Dan Ndoye im Strafraum das Standbein weggezogen wird, würde ein VAR vielleicht anders bewerten.