EM-Viertelfinal
Diese wunderbare Reise endet zu früh – die Nati verliert nach heroischem Kampf gegen Spanien im Penaltyschiessen

Was für ein Drama! Die Schweizer Fussballer verlieren den Viertelfinal an der Europameisterschaft gegen Spanien in St.Petersburg nach Elfmeterschiessen. 120 heroische Minuten lassen die Nati vom Halbfinal träumen, dann endet der Höhenflug abrupt.

Etienne Wuillemin
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Diesmal hat es nicht gereicht: Die Schweiz scheidet im Penaltyschiessen aus.

Diesmal hat es nicht gereicht: Die Schweiz scheidet im Penaltyschiessen aus.

Claudio Thoma/ freshfocus

Irgendwann werden die Tränen trocknen. Irgendwann dürfen Spieler und Fans auf diese Europameisterschaft zurückschauen und einfach nur stolz sein. Und merken: Die Nati hat der Schweiz einen unvergesslichen Sommer beschert. Natürlich, es wäre allzu süss gewesen, wenn die EM für die Schweiz noch weiter gegangen wäre, im Halbfinal oder gar im Final. So aber endet sie in St.Petersburg auf brutalste Art, im Penaltyschiessen gegen ein Spanien, das eigentlich das Ausscheiden verdient hätte.

Erstmals seit der WM 1954 durften die Schweizer an einem grossen Turnier einen Viertelfinal bestreiten. Es war der verdiente Lohn nach dieser ­heroischen Darbietung gegen Frankreich, die nach dem Penaltyschiessen im kollektiven Taumel endete. Auch jetzt gegen Spanien kam es wieder zur Entscheidung aus elf Metern. Auch jetzt verdienten sich die Schweizer diese Chance mit einer herausragenden Leistung. Und auch jetzt waren nach der Entscheidung alle ergriffen vom Moment. Diesmal aber aus Enttäuschung.

Nur Gavranovic verwandelte, ­danach verschossen hintereinander Schär, Akanji und Vargas. Es nützte auch nichts mehr, dass Busquets zu ­Beginn nur den Pfosten traf und Sommer einen weiteren Versuch parierte. «Meine Spieler waren schon vor dem Penaltyschiessen Helden», sagt Nationaltrainer Vladimir Petkovic später. Und setzt dann zu einer ersten Analyse an: «Ich habe gerade ziemlich ­gemischte Gefühle. Wir haben uns während dieses Turniers sensationell entwickelt. Darum dominiert jetzt der Stolz auf das Team. Andererseits sind wir nicht immer so nahe am Halbfinal, es ist bitter, nun nach Hause zu reisen.»

Denis Zakaria ersetzt den gesperrten Captain Granit Xhaka und besichtigt vor dem Spiel das Stadion.
140 Bilder
Die Schweizer Fans sind mit Hüten, Trikots und genügend Bier ausgerüstet. Und mit einer stylischen Brille.
Und so sieht das dann aus der Nah-Perspektive aus.
Ist er der spanische Superfan? Sieht zumindest so aus.
Luis Enrique, spanischer Nationaltrainer gibt schon vor dem Spiel Inputs.
Granit Xhaka schaut seinen Teamkollegen beim Aufwärmen zu.
Goalie Yann Sommer beim Aufwärmen.
Haris Seferovic beim Aufwärmen. Ob er heute wieder zwei Tore erzielen wird?
Steven Zuber (links) und Interims-Captain Xherdan Shaqiri beim Warm-Up.
Die Schweizer Fans in St.Petersburg sind bereit.
Mega bereit sogar.
Nationaltrainer Vladimir Petkovic (Mitte) und Medienchef Adrian Arnold vor dem Spiel.
Wird er heute erneut zum Helden? Yann Sommer wird heute wohl des Öfteren im Fokus stehen.
Der Schweizer Superfan Luca Loutenbach ist auch heute wieder vor Ort.
Xherdan Shaqiri klatscht sich schon mal warm.
Durchblick? Sie hat ihn.
Weil er der Superfan ist, gibt es mehr als ein Bild von Luca.
Auch er ist bereit und hat die Haare schön.
Noch ein Fan, der seine Aufgabe ernst nimmt.
Die Schweizer Spieler bei der Nationalhymne.
Auch für ein offizielles Teamfoto wird noch posiert.
Captain Xherdan Shaqiri steht Granit Xhaka in nichts nach: Er hält Sekunden vor dem Anpfiff eine emotionale Ansprache.
Manuel Akanji im Zweikampf mit dem spanischen Stürmer Alvaro Morata.
Ricardo Rodriguez spielt auch heute wieder, hier grätscht er Ferran Torres ab.
Xherdan Shaqiri ist fokussiert auf den Ball.
Haris Seferovic im Zweikampf mit Pau Torres.
Noch einmal das Duell zwischen Ricardo Rodriguez und Ferran Torres.
Ricardo Rodriguez ist gefordert. Hier bearbeitet er Alvaro Morata.
Denis Zakaria vertritt Granit Xhaka – und schiesst unglücklich ein Eigentor.
Auch dieses Duell gibt es schon wieder: Ricardo Rodriguez gegen Alvaro Morata.
Silvan Widmer im Zweikampf mit Pablo Sarabia.
Zweikampf zwischen den beiden Mittelfeldstrategen Remo Freuler und Koke.
Valdimir Petkovic kann mit dem Start der Schweiz nicht zufrieden sein.
Xherdan Shaqiri.
Remo Freuler gibt Anweisungen.
epa09318170 Jordi Alba (L) of Spain in action against Breel Embolo of Switzerland during the UEFA EURO 2020 quarter final match between Switzerland and Spain in St.Petersburg, Russia, 02 July 2021. EPA/Kirill Kudryavtsev / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)
Xherdan Shaqiri, verfolgt von Sergio Busquets.
Dieses Bild tut weh: Der Ball fliegt – abgefälscht von Denis Zakaria – am machtlosen Yann Sommer vorbei ins Tor.
Alvaro Morata und Jordi Alba freuen sich über den Führungstreffer nach sieben Minuten.
Breel Embolo gibt Anweisungen...
...und muss Minuten später verletzt raus.
Dazwischen ist auch noch dieses Bild entstanden. Breel Embolo ist verletzt – und traurig.
Haris Seferovic ärgert sich über eine verpasste Chance.
Denis Zakaria am Ball.
Steven Zuber läuft Koke davon.
Xherdan Shaqiri in Aktion gegen den spanischen Verteidiger Cesar Azpilicueta.
Yann Sommer pariert einen Kopfball von Cesar Azpilicueta.
Haris Seferovic sitzt enttäuscht am Boden.
Xherdan Shaqiri im Zweikampf mit dem spanischen Supertalent Pedri.
Bevor Breel Embolo ausgewechselt werden muss, wird er von der medizinischen Abteilung der Schweiz behandelt.
Er weiss aber da schon, dass es nicht weitergehen wird.
Nico Elvedi setzt sich gegen Alvaro Morata durch.
Xherdan Shaqiri blickt nach vorne...
...das Glück ist ihm aber in der ersten Halbzeit nicht hold.
Nach der Auswechslung Embolos gibt Vladimir Petkovic neue Anweisungen.
Zufriedenheit sieht anders aus: Haris Seferovic scheint ratlos..
Xherdan Shaqiri gegen Pedri.
Und wieder Xherdan Shaqiri – hier gegen Koke.
Ricardo Rodriguez gegen Ferran Torres.
Nach einem intensiven Duell entschuldigt sich Alvaro Morata bei Manuel Akanji.
Manuel Akanji beim Kopfball. Er trifft das Tor aber nicht.
Xherdan Shaqiri schützt sich vor dem Ball.
Haris Seferovic und Alvaro Morata im Kopfballduell.
Vladimir Petkovic fordert mehr offensive Vorstösse von seiner Mannschaft.
Steven Zuber –hier kurz vor der Pause – ist enttäuscht.
Tolle Akrobatik von Alvaro Morata.
Auch Xherdan Shaqiri schlägt nach der ersten Halbzeit die Hände über dem Kopf zusammen.
«Hey komm, steh auf», scheint hier Ricardo Rodriguez zu Pablo Sarabia zu sagen.
Steven Zuber, umringt von Spaniern, liegt am Boden und fordert einen Elfmeter. Zuvor stand er aber im Abseits.
Xhaka-Ersatz Zakaria im Duell mit Spaniens Pedri.
Silvan Widmer stösst Koke von hinten in den Rücken.
Vladimir Petkovic wirkt etwas ratlos.
Einer von vielen Schweizer Eckbällen wird gleich zur Mitte getreten. Nico Elvedi und Haris Seferovic warten darauf.
Denis Zakaria rutscht im Duell mit Pedri weg.
Nico Elvedi.
Xherdan Shaqiri am Ball, wenige Minuten später trifft er zum Ausgleich.
Steven Zuber im Duell mit Aymeric Laporte.
Haris Seferovic muss hartes Brot essen gegen die spanischen Abwehrspieler.
Xherdan Shaqiri beim Abschluss vor dem Ausgleich.
Grosser Jubel beim Schweizer Captain.
Seht her, ich hab ihn gemacht, deutet hier Xherdan Shaqiri an.
Xherdan Shaqiri dreht jubelnd ab...
...und schreit seine Freude in den russischen Abend hinaus.
Zuber will mit Shaqiri jubeln, der rennt ihm aber davon.
Und dann sind sie alle beisammen.
Zakaria, Freuler, Shaqiri, Zuber und Fassnacht jubeln.
Die ganze Mannschaft freut sich üer den Ausgleich.
Grosse Freude beim Mittelfeldduo Freuler und Zakaria. Minuten später wird es auseinandergerissen, weil Freuler rot sieht.
Auch die Fans freuen sich überschwänglich über den ersten Schweizer Treffer.
Jordi Alba wird von Silvan Widmer abgeblockt.
Remo Freuler sieht die rote Karte, Denis Zakaria und Steven Zuber können es nicht fassen.
Das kann doch nicht die rote Karte sein, sagen die Schweizer hier wohl.
Alle Schweizer eilen zum Schiedsrichter Michael Oliver, alle Diskussionen nützen nichts...
...auch wenn es Freuler nicht fassen kann.
Schlussendlich macht er sich aber vom Acker.
Und das ist die Attacke von Freuler. Er trifft zuerst den Ball, dann Gegenspieler Moreno Gerard.
Ruben Vargas, fokussiert auf den Ball.
Xherdan Shaqiri wird ausgewechselt...
...Yann Sommer bekommt die Captainbinde.
Djibril Sow kommt für Xherdan Shaqiri in die Partie.
Mario Gavranovic, eingewechselt für Haris Seferovic, im Kopfballduell mit Aymeric Laporte.
Ricardo Rodriguez klärt vor dem heraneilenden Koke.
Yann Sommer kann lachen. Er hält die Schweiz im Spiel.
Christian Fassnacht gegen Pau Torres.
Vladimir Petkovic schwört sein Team auf die Verlängerung ein.
Ricardo Roodriguez blockt einen Versuch von Mikel Oyarzabal ab.
Yann Sommer gibt Anweisungen.
Der Schweizer Goalie rettet grandios gegen Moreno Gerard.
Manuel Akanji grätscht gegen Dani Olmo.
Schluck Wasser gefällig? Dani Olmo wirft einen Plastikbehälter weg.
Anspannung auf der Tribüne im Schweizer Lager.
Ruben Vargas gegen Jordi Alba und Dani Olmo.
Vor der Verlängerung eilt Xhaka von der Tribüne hinunter, um eine emotionale Ansprache zu halten.
Granit Xhaka freut sich mit Fabian Schär, dass dieser noch eingewechselt worden ist. So scheint es.
Cesar Azpilicueta ist vor Ruben Vargas am Ball.
Djibril Sow verfolgt den schnellen Spanier Dani Olmo.
Immer wieder Yann Sommer. Dank dem Schweizer Goalie schafft es die Nati überhaupt ins Elfmeterschiessen.
Vor dem Elfmeterschiessen bespricht sich Vladimir Petkovic mit Mario Gavranovic.
Gavranovic versucht sich gegen Busquets und Azpilicueta durchzusetzen.
Yann Sommer hechtet jedem Ball hinterher und pariert alle – ausser den in der siebten Minute.
Der obligate Einschwörkreis vor dem Elfmeterschiessen. Er sollte kein Glück bringen.
Das Elfmeterschiessen beginnt eigentlich gut für die Schweiz. Zunächst verschiesst bei den Spaniern Sergio Busquets, dann trifft Mario Gavranovic souverän für die Schweiz.
Seine Teamkollegen feiern ihn dafür mit einem kurzen Handschlag.
Doch dann nimmt das Unheil seinen Lauf: Fabian Schär verschiesst als erster Schweizer.
Manuel Akanji bringt seinen Versuch auch nicht an Unai Simon vorbei.
Ruben Vargas ist der dritte Schweizer, der sich die Hände vors Gesicht halten muss, weil er nicht trifft.
Sekunden später trifft Mikel Oyarzabal für Spanien und schiesst sein Land ins Halbfinale. Ja, dieses Bild tut ebenso weh wie dasjenige am Anfang der Galerie, als der Ball in Sommers Tor fliegt. Sogar noch mehr.
Das wars, der Traum ist aus. Die Schweiz unterliegt Spanien im Penaltyschiessen.
Christian Fassnacht, Eray Cömert und Gregor Kobel trösten MAnuel Akanji.
Katzenjammer bei den Schweizern. Schär und Vargas wollen am liebsten im Erdboden versinken, weil sie ihre Penaltys nicht im Tor untergebracht haben.
Der spanische Mittelfeldspieler Thiago tröstet Ruben Vargas nach dessen Malheur.
Auch Xherdan Shaqiri und Vladimir Petkovic trösten Ruben Vargas.
Noch einmal nimmt Petkovic seine Mannen zusammen...
...dann trotten sie enttäuscht von dannen.
Trotz des Ausscheidens ist ihnen der Applaus der Fans gewiss.
Alle Schweizer sind masslos enttäuscht, so auch Haris Seferovic (vorne links)
Xherdan Shaqiri wird ebenso gefeiert wie...
...Nationaltrainer Vladimir Petkovic.
Hier holen sich Vladimir Petkovic und Ricardo Rodriguez ihren verdienten Appluas.
Leere, einfach nur Leere im Blick von Petkovic.

Denis Zakaria ersetzt den gesperrten Captain Granit Xhaka und besichtigt vor dem Spiel das Stadion.

Jean-Christophe Bott / Keystone

Ja, die Schweizer Reise an diesem Turnier endet viel zu früh. Man hätte dieser Mannschaft nur allzu gerne weiter zugeschaut, auch im Ausland. Es war symptomatisch, wie frenetisch die russischen Zuschauer die Schweizer unterstützten. St. Petersburg aber scheint der Nati einfach nicht zu liegen. Bereits vor drei Jahren endete der WM-Achtelfinal gegen Schweden mit einer Niederlage. Allerdings war nach jener Leistung niemand ergriffen oder stolz.

Die Absenz von Captain Xhaka trifft die Schweizer hart

Die Dramatik im Viertelfinal konnte mit jener vom letzten Montag nicht ganz mithalten. Das wäre auch schwierig gewesen. Aber eines war auch diesmal erstaunlich: Wie viele Widerstände die Schweizer überwanden. Ein frühes Gegentor, die Verletzung von Breel ­Embolo, später auch noch die strenge rote Karte gegen Remo Freuler – es schien sie alles nicht zu kümmern. Sie rannten und kämpfen und grätschten einfach immer weiter. Und in der Not hatten sie wie so häufig in diesem ­Turnier noch Yann Sommer, der im Tor alles parierte, was ihm in die Nähe kam.

Manuel Akanji warf sich in jeden Zweikampf.

Manuel Akanji warf sich in jeden Zweikampf.

Alexander Hassenstein / EPA

Der Gedanke lag nahe, dass nichts und niemand diese Schweizer besiegen könnte. Dass es am Ende doch anders gekommen ist, macht die Enttäuschung nur noch grösser. Petkovic sagte: «Wir hätten es verdient, weiterzukommen. Aber Hut ab vor meinen Spielern, wir können mit erhobenem Haupt abtreten.»

Natürlich spürten die Schweizer die Absenz ihres Captains Granit Xhaka. Er war gesperrt, weil er zuvor im Turnier zweimal wegen Reklamierens eine ­gelbe Karte erhalten hatte. Seine Ruhe, seine ordnende Hand, seine klugen Pässe, all das fehlte. Es ist müssig, zu diskutieren, ob mit ihm alles anders ­gekommen wäre. Aber es war schon offensichtlich, dass die Schweizer ohne ihren Chef lange nicht ins Spiel ­kamen. Sein Vertreter Denis Zakaria hatte das Pech, dass er bereits nach acht Minuten den Ball unglücklich ins eigene Tor ablenkte, er wirkte danach verunsichert.

Der Ausgleich durch Shaqiri und die rote Karte gegen Freuler

Nur: Die Schweizer knickten nie ein. Sie liessen die spanische Ballbesitz-Manie tapfer über sich ergehen. Sie hielten den Ball fern vom eigenen Tor. Und schlugen eiskalt zurück: Freuler profitierte von einem Missverständnis zwischen den beiden spanischen Innenverteidigern, tauchte plötzlich alleine vor dem Tor auf und behielt in der Hektik sogar noch die Übersicht für den besser postierten Xherdan Shaqiri. Dieser Shaqiri traf zwischen den Beinen von Azpilicueta hindurch zum 1:1 – Ausgleich, die Partie konnte wieder von neuem beginnen. Shaqiri war wieder einmal im wichtigsten Moment zur Stelle, und wie schon gegen die Türkei mit seinem rechten Fuss.

Xherdan Shaqiri jubelt nach dem 1:1.

Xherdan Shaqiri jubelt nach dem 1:1.

Alexander Hassenstein / EPA

Träumen ist in diesen Momenten wieder erlaubt. Spanien ist für einige Minuten geschockt. Aber dann kommt bereits die nächste Wende. Freuler muss den Platz nach einem Foul an Moreno verlassen. Es ist ein hartes Einsteigen, ja, die gelbe Karte hätte trotzdem genügt.

Nun wird es für die Schweizer ein langes Leiden. Es scheint klar, dass der Erfolg nur über das Penaltyschiessen möglich ist. Spanien versucht jetzt endlich, ein bisschen mehr zu machen für das Spiel. Aber die grossartigen Schweizer retten sich immer wieder. Bis es am Ende doch zum unverdienten Drama kommt. Und darum bleibt nur eine Erkenntnis: Hoffentlich vergeht die Zeit bis zur WM 2022 möglichst rasch.