Der Verteidiger hat letzte Woche im Spiel zwischen Lausanne und Servette (5:1) den Linienrichter angegriffen. Loeffel wird für das Vergehen damit wie erwartet hart bestraft; Übergriffe auf Schiedsrichter werden im Eishockey generell härter sanktioniert als Tätlichkeiten gegen andere Spieler. Nachdem Loeffel in der 37. Minute des Spiels ein Laufduell mit Lausannes Simon Fischer verloren hatte, prallte er mit dem unabsichtlich im Weg stehenden Linienrichter Roger Bürgi zusammen und versetzte diesem anschliessend mit den Armen und dem Stock einen Stoss.

Gemäss dem Einzelrichter sei die Aktion aus Frust erfolgt. Die Behauptung Loeffels, er habe den Kontakt mit dem Unparteiischen nicht realisiert und diesen mit einem Gegenspieler verwechselt, sei unglaubwürdig, heisst es in der Urteilsbegründung weiter. Servette kann gegen den Entscheid innerhalb von fünf Tagen Rekurs einlegen.