Eishockey

Biel-Verteidiger Andreas Hänni beendet seine Karriere

Andreas Hänni (l.) kämpft im Dress des EHC Biel gegen den Berner Martin Plüss um den Puck

Andreas Hänni (l.) kämpft im Dress des EHC Biel gegen den Berner Martin Plüss um den Puck

Nach seiner vierten schweren Gehirnerschütterung aus der Saison 2013/14 verzichtet der 36-Jährige auf ein Comeback und tritt vom Spitzensport zurück. Der gebürtige Zürcher absolvierte insgesamt 652 Spiele in der NLA.

Andreas Hänni tritt nach 20 Jahren im professionellen Eishockey-Zirkus vom Spitzensport zurück. Dies teilte der 36-jährige Zürcher in einem Communiqué mit. Zuletzt war Hänni beim EHC Biel unter Vertrag gestanden, wo er in der Saison 2013/14 seine vierte schwere Gehirnerschütterung erlitt.

Im Winter 2014 hatte er mit dem Aufbautraining für sein Comeback begonnen und konnte so die als Folge der erneuten Gehirnerschütterung aufgetretenen gesundheitlichen Beschwerden im Alltag erfolgreich verringern. Weil die Symptome bei gesteigerter Belastung aber wieder auftraten, verzichtet Hänni nun definitiv auf ein Comeback und beendet seine Profi-Karriere.

652 Einsätze in der NLA

«Es war mein Bubentraum, Eishockeyspieler zu werden. Dass ich diesen Traum verwirklichen konnte, dafür bin ich meiner Familie und allen, die mich in dieser Zeit begleitet haben, sehr dankbar», lässt sich Hänni in der Medienmitteilung zitieren. Das Leben als Eishockeyprofi sei ein unglaubliches Privileg gewesen. Hänni bestritt während seiner Karriere mit Ambri, Lausanne, Lugano, Bern und zuletzt Biel insgesamt 652 Partie in der NLA, feierte vier Meistertitel und kam zu fünf Einsätzen für die Schweizer Nationalmannschaften.

Langweilig wird es Hänni auch nach seinem Rücktritt nicht: Er machte im Juli dieses Jahres den Bachelor in Kommunikationswissenschaften und beginnt im Herbst ein Masterstudium an der Universität Zürich. Mit selbstständigen Projekten will er zudem dem Eishockeysport verbunden bleiben

Meistgesehen

Artboard 1