Erstmals seit der Saison 2005/06 werden die Leventiner wieder um den NLA-Titel und nicht gegen den Abstieg aus der höchsten Liga spielen. Nach dem 2:1-Overtimesieg gegen die ZSC Lions beträgt der Vorsprung auf das neuntklassierte Lausanne neun Punkte. Lausanne weist aus den Direktbegegnungen gegen die punktgleichen Davos, Lugano und Ambri lauter negativ Bilanzen vor.

Nur noch ein Wunder bewahrt den EV Zug vor dem Gang in die Platzierungsrunde. Der SC Bern, der gegen die Rapperswil-Jona Lakers zu einem problemlosen Heimsieg (6:0) kam und aktuell den letzten Playoff-Platz belegt, hat neun Punkte Vorsprung auf die Innerschweizer.

Der letzte Funken Hoffnung ist die positive Bilanz gegen den SCB. Mit einem Sieg aus den letzten drei Spielen hätte auch Servette sein Playoff-Ticket auf sicher. Einen grossen Schritt Richtung Top 8 machten die Genfer durch das 5:2 gegen die Kloten Flyers.

Im verlorenen Duell mit Fribourg (4:5 n.V.) bot der EVZ viel Spektakel. Er machte aus einem 1:3 zwischenzeitlich ein 4:3, der Ausgleich zum 3:3 war das mutmassliche "Tor des Jahres" und eine Rarität in der NLA: Bei angezeigter Strafe gegen Zug spedierte Kilian Mottet den Puck unfreiwillig ins verwaiste eigene Tor, offiziell wurde der Treffer dem Zuger Captain Fabian Schnyder zugeschrieben.

30 Sekunden nach dem Führungstor kassierte Zug das 4:4, 46 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung gelang Marc-Antoine Pouliot der Siegtreffer für Fribourg.

Resultate: Ambri-Piotta - ZSC Lions 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 1:0) n.V. Bern - Rapperswil-Jona Lakers 6:0 (2:0, 3:0, 1:0). Genève-Servette - Kloten Flyers 5:2 (2:0, 2:1, 1:1). Zug - Fribourg 4:5 (1:1, 0:1, 3:2, 0:1) n.V.

Rangliste: 1. ZSC Lions 100*. 2. Fribourg 83*. 3. Kloten Flyers 79*. 4. Lugano 77*. 5. Ambri-Piotta 77*. 6. Davos 77*. 7. Genève-Servette 75. 8. Bern 70. 9. Lausanne 68. 10. Zug 61. 11. Biel 44+. 12. Rapperswil-Jona Lakers 38+.

* = im Playoff

+ = in der Platzierungsrunde