Super League
Der FCB-Topskorer fällt wochenlang aus: Ricky van Wolfswinkel mit Brüchen im Fuss

Der Wermutstropfen des überragenden 5:0-Triumphs in der Champions League gegen Benfica Lissabon: Ricky van Wolfswinkel (28) verletzt sich. Jetzt steht die Diagnose: Der Holländer hat mehrere kleine Frakturen im Knöchel erlitten – und fällt mehrere Wochen aus.

Sébastian Lavoyer
Merken
Drucken
Teilen
Ricky van Wolfswinkel stürzte im Spiel gegen Benfica Lissabon und verletzte sich dabei am Fuss

Ricky van Wolfswinkel stürzte im Spiel gegen Benfica Lissabon und verletzte sich dabei am Fuss

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Ricky van Wolfswinkel (28) war bis anhin die personifizierte Torgarantie des FC Basel. Der Holländer hat die Hälfte aller Liga-Tore (7 von 14, 3 davon per Penalty) des FCB erzielt. Beim legendären 5:0 gegen Benfica Lissabon am Mittwoch musste er jedoch einige Minuten vor Schluss verletzt vom Platz. Anschliessend wurde er direkt ins Spital gebracht für weitere Untersuchungen.

Wie der Stürmer nun via Instagram mitteilt, hat er sich mehrere kleine Frakturen am Knöchel zugezogen. «Schlechte Neuigkeiten: Der Mittwochabend war perfekt, ein tolles Resultat für das Team, den Klub, die Fans und die Stadt. Ich bin stolz, war ich Teil dieses historischen Abends in Basel. Leider werde ich für einige Zeit nicht spielen können, weil ich mit mehrere kleine Frakturen im Fuss zuzog», schrieb er zu einem Bild, das ihn am Boden liegend zeigt.

Wie lange Van Wolfswinkel ausfällt, ist noch nicht klar. Sicher aber ist, dass er und seine Tore dem FCB fehlen werden. Aus Basler Sicht bleibt zu hoffen, dass Dimitri Oberlin (20) seine königliche Königsklasse-Form (2 Tore, 2 Assists) in den Liga-Alltag mitnehmen kann. Denn eines ist klar: Er und der eben vom FC Luzern zurückgeholte Cedric Itten (20) müssen nun in die Presche springen. Gemeinsam mit den wiedererstarkten Teamkollegen müssen sie nun die Tore erzielen, die Van Wolfswinkel so zuverlässig schoss.

Glück im Unglück für den FCB: Nach der Partie vom Samstag gegen GC ist Natipause, das heisst, es folgen zwei Wochen ohne Spiel. In dieser Zeit wird Raphael Wicky genügend Zeit haben, um sich einen neuen Plan auszudenken. Ungünstig ist es trotzdem, scheint er doch gerade eben das für seine Mannschaft passende System (3-4-3, das in der Defensive zu einem 5-4-1 wird) gefunden zu haben. Van Wolfswinkel spielte dabei im Sturmzentrum. Ob Wicky nun das System anpassen wird oder Oberlin in die Spitze rückt, wird sich wohl schon gegen GC weisen.