Basketball
Verantwortliche wollen kein «Corona Hotspot» werden: Absage des J+S Turnier 2020 der Starwings

Das 44. J+S Turnier 2020, welches von CVJM Birsfelden und den Starwings organisiert wird, findet dieses Jahr nicht statt. Dies gaben die Starwings gestern in einer Pressemitteilung bekannt.

Pascal Donati
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Die Basler Starwings müssen ihr J+S-Turnier absagen.

Die Basler Starwings müssen ihr J+S-Turnier absagen.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Seit 1976 organisiert der CVJM Birsfelden das alljährliche Jugend+Sport-Turnier jeweils Anfangs
September, seit 2002 in Zusammenarbeit mit den Starwings. Zeitweise wurde in Liestal in 8
Hallen mit bis zu 80 Teams gespielt. Nach der Eröffnung der Sporthalle Birsfelden im 2002
wechselte der Turnierort von Liestal nach Birsfelden. Gespielt wird seit rund 18 Jahren noch mit
maximum 40 Teams in den Kategorien U20, U17, U15, und U13 sowohl bei den Mädchen als
auch bei Jungs.

Nach Möglichkeit wurden immer alle Anmeldungen von den Vereinen berücksichtigt, damit die
jungen Spielerinnen und Spieler auch ohne Lizenzpflicht zu Beginn der Saison erste Erfahrungen
sammeln konnten. 480 Spielerinnen und Spieler, 30 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter
sowie nahezu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer verbringen jeweils 2 Tage auf engstem Raum
in der Sporthalle Birsfelden.

Den CVJM Birsfelden- und Starwings-Verantwortlichen war das Risiko zu hoch, zwei Wochen
nach den Sommerferien und gleichzeitig zum voraussichtlichen Beginn der «zweiten Welle» zum
Corona Hotspot der Jugendsportszene zu werden. Ein einziger Coronafall würde genügen, und
das J+S Turnier würde zum Superspreader von COVID-19 werden.

Der Nachwuchsbewegung der Starwings entgehen mit dem Ausfall des Turniers Einnahmen aus
Swisslosbeträgen, J+S Entschädigungen, Sponsoreneinnahmen und Einnahmen aus dem
Catering in Höhe von über 15'000 Franken.

Dies ist die erste Absage des J+S Turniers in 44 Jahren.

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