Roger Federer (ATP 4) wird in diesem Jahr zum 19. Mal bei seinem Heimturnier in Basel starten. Der amtierende Titelhalter könnte die Swiss Indoors in der St. Jakobshalle (vom 19. bis 27. Oktober) zum zehnten Mal gewinnen. Und zum letzten Mal? «Ich denke nicht an Rücktritt. Ich habe das Gefühl: Je mehr ich darüber nachdenke, je mehr ich darüber rede, desto näher rückt er», sagte Federer nach seinem Turniersieg in Miami.

Anders als in den vergangenen Jahren startet der 37-Jährige diesmal schon einen Tag früher am sogenannten Super Monday in die Swiss Indoors. Durch die Ansetzung des ersten Federer-Spiels dürfte damit schon jetzt klar sein, dass der Super Monday in diesem Jahr ausverkauft sein wird. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall.

Alexander Zverev.

Alexander Zverev.

Neben Lokalmatador Federer dürfen sich die Basler Tennisfans auch in diesem Jahr auf Alexander Zverev (ATP 3) freuen. Der Deutsche spielt damit zum dritten Mal in Basel. 2014 verlor der damals 17-Jährige in der ersten Runde gegen Grigor Dimitrov. 2018 schied er im Halbfinal aus, gewann aber drei Wochen später das ATP-Final in London.

Wawrinka kehrt zurück

Auch Stan Wawrinka hat Basel seine Zusage gegeben. Im Vorjahr musste der Westschweizer (ATP 36) wegen einer Rückenverletzung in letzter Minute Forfait erklären. Die Organisatoren hoffen jetzt, dass 2019 mit Federer und Wawrinka endlich wieder einmal zwei Schweizer eine gute Rolle spielen. 2011 hatten sich Federer und Wawrinka im Halbfinal von Basel duelliert. Davon können die Fans nun wieder träumen. Wawrinka wird am Dienstag ins Turnier starten und damit den ehemaligen Tagesrhythmus von Federer übernehmen.

Der offizielle Vorverkauf beginnt am Mittwoch, dem 3. April. Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zu den Vorjahren unverändert.