Leichtathletik

Klubrekord für Stabhochspringerin Lea Bachmann

Lea Bachmann

Lea Bachmann

Der 19-jährigen Lea Bachmann gelang am Samstag an den U20/U23-Schweizermeisterschaften mit 4.10 m eine neue persönliche Bestleistung. Für die LAS Old Boys Basel stellt dies einen neuen Rekord dar.

Der Stabhochspringerin Lea Bachmann der LAS Old Boys Basel gelang am Samstag an den U20/U23-Schweizermeisterschaften in Basel mit 4.10 m eine neue persönliche Bestleistung. Diese Höhe bedeutet für die junge Baslerin zugleich einen neuen Klubrekord für die Old Boys Basel, welchen sie mit 4 m bereits vorher mit ihrer Trainingskollegin Pascale Stöcklin innehatte.

Bei heissen Temperaturen fanden die Schweizermeisterschaften der U20 und U23 auf der Schützenmatte in Basel statt. Trotz der Hitze fand Lea Bachmann schnell und gut in den Wettkampf hinein und zeigte einen «perfekten Wettkampf». Perfekt deshalb, weil sie alle Höhen im ersten Versuch und ohne Probleme meisterte. Sie musste sich nur der U20-Europameisterin Angelica Moser (4.25 m) geschlagen geben und beendete den Wettkampf auf dem tollen zweiten Rang.

Gleich doppelt gepunktet

Mit 4.05 m und 4.10 m verbesserte die Athletin der Old Boys Basel ihre persönliche Bestleistung gleich zweimal. Auf der nächsten Höhe von 4.20 m scheiterte Bachmann nur knapp, was die Egalisierung des Baslerrekordes bedeutet hätte. Jener wurde im Jahre 2002 von Petra Pechstein aufgestellt, die wie Lea Bachmann bei Anatoly Gordienko trainierte.

Eine weitere Chance bietet der 19-jährigen Athletin am kommenden Wochenende der 7. internationale Goldwurst-Power Stabevent in Arlesheim auf der Hauptstrasse. Dort treffen sich zum Saisonabschluss die Schweizer Spitze mit u. a. Marquis Richards sowie auch internationale Spitzenathletinnen und –athleten.

Konzentration auf den Sport

Lea Bachmann hat im Sommer die Matura am Gymnasium am Münsterplatz abgeschlossen und wird im kommenden Jahr ein Zwischenjahr einlegen. Dadurch bietet sich ihr die Möglichkeit, neben ihrem 50-Prozent-Pensum im Direktionssekretariat des Universitätsspital Basel sich vermehrt auf den Stabhochsprung zu konzentrieren. 

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