Verunfallter Trainer

FCB-Co-Trainer Thomas Janeschitz rettete Marcel Koller: «Ich sagte ihm, er darf nie wieder alleine fahren»

Thomas Janeschitz war als erster bei der Unfallstelle seines Freundes Marcel Koller.

Thomas Janeschitz war als erster bei der Unfallstelle seines Freundes Marcel Koller.

Am Freitagabend verunglückte Marcel Koller mit dem Velo, als er die Mountainbike-Strecke am Gempen runterdonnerte und verletze sich. Sein Co-Trainer war als erster an der Unfallstelle und gibt nach dem 4:1-Sieg gegen Pully im Cup Entwarnung.

Marcel Koller donnerte am Freitagabend alleine die Mountainbike-Strecke vom Gempen herunter, als sein Vorderreifen bei Tempo 30 bis 40 Kilometer pro Stunde plötzlich platzte. Der FCB-Trainer überschlug sich und zog sich beim Sturz eine Schulter-Verletzung sowie Prellungen und Schürfungen im Beckenbereich zu. Zwar konnte Koller ohne Hilfe wieder aufstehen, doch weil die Schmerzen zu gross waren, rief er seinen Nachbarn und Co-Trainer Thomas Janeschitz an.

Der kannte zum Glück die Unglücksstelle, sammelte Koller auf und fuhr gemeinsam mit ihm ins Spital. "Ich hatte am Freitagabend noch einen Grosseinsatz. Ich habe ihn von der Mountainbike-Strecke aufgelesen und dann waren wir bis Mitternacht im Krankenhaus", sagt Janeschitz nach dem 4:1-Sieg in Pully, den Marcel Koller aufgrund seiner Verletzungen verpasste. Kontakt gab es während dem Spiel keinen.

"Ich habe ihm schon gesagt, er darf nie wieder alleine fahren gehen", sagt Janeschitz. Anschliessend kann er aber auch Entwarnung geben. "Marcel ist bereits wieder zu Hause. Er liegt zwar flach, weil seine Schmerzen gross sind, doch von den Verletzungen her hatte er Glück im Unglück. Er hat viele Prellungen erlitten, auch an der Rippe. Wer das schonmal erlebt hat, weiss, wie schmerzhaft das ist. Ich denke aber, dass er im Lauf der nächsten Woche wieder dabei sein wird."

Ob eine Schulter-OP notwendig ist, ist noch abzuwägen. "Es ist eine 50/50-Entscheidung. Aber wenn, dann handelt es sich nur um eine kleine OP. Auch da muss er nur eine Nacht im Spital bleiben und ist am nächsten Tag wieder einsatzfähig. Er wird bald wieder da sein", so Janeschitz.

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